Westerkappeln
Mettingen liegt gut im Trend

Montag, 25.02.2008, 23:02 Uhr

Westerkappeln /Tecklenburger
Land. 106 Anmeldungen hat die Realschule Westerkappeln für die fünften Klassen nach den Sommerferien 2008. Daraus würden vier neue Klassen gebildet, erläuterte Schulleiter Franz-Josef Schlie gestern auf Anfrage. „Wir sind zufrieden mit dieser Entwicklung“, ergänzte Schlie. Das wäre der stärkste Jahrgang an der Realschule, wenn sich die Zahlen so bestätigten.

36 Kinder wechseln von der Grundschule Stadt auf die Realschule, neun kommen von der Grundschule Handarpe. Weitere 19 haben sich aus Lotte angemeldet, 21 aus Wersen und weitere 19 kommen aus Büren; die übrigen stammten aus der Region. Also: Fast nur Schülerinnen und Schüler aus Westerkappeln und Lotte.

24 der angemeldeten Schüler hätten eine eingeschränkte Empfehlung von der Grundschule vorgelegt. Das bedeute, dass sie nur eingeschränkt als realschultauglich eingeschätzt worden seien. Für einen weiteren Schüler entscheide erst der Prognoseunterricht, ob er auf die Realschule wechseln könne. Dieser werde notwendig, wenn Eltern ihre Kinder nach der Grundschule entgegen allen Empfehlungen zu Realschule oder Gymnasium anmeldeten.

„Die 5 und 6. Klassen sind die Erprobungsstufe und sind als Einheit zu betrachten. Am Ende der sechsten Klasse wird dann entschieden, wer auf der Realschule bleiben kann“, erläuterte Schlie das Prinzip. Die Erfahrung zeige, dass „40 bis 50 Prozent der Schüler mit eingeschränkter Empfehlung dann endgültig zur Hauptschule wechseln müssen“.

Im Sommer verlassen 74 Absolventen die Realschule. „Bei unserem Lehrer-Raum-Prinzip wird es schon eng, was den Platz angeht“, hat der Zuwachs an Schülern aus der Sicht des Leiters auch „kleine“ Nachteile.

Die aktuellen Jahrgangsstärken der Realschule: Klasse 5 drei Klassen (84 Schüler); Klasse 6 drei Klassen (90 Schüler); Klasse 7 drei Klassen (93 Schüler); Klasse 8 vier Klassen (100 Schüler); Klasse 9 drei Klassen (77 Schüler) und Klasse 10: drei Klassen (74 Schüler).

29 Viertklässler aus Westerkappeln und 24 aus Lotte wechseln nach den Sommerferien an das Kardinal-von-Galen-Gymnasium nach Mettingen. Oberstudiendirektor Wilhelm Focke hat insgesamt 106 Anmeldungen gezählt, weitere 21 für die elfte Klasse. „Im Vorjahr waren es noch 126.“ Ein Grund für den leichten Rückgang könne die Unsicherheit vieler Eltern im Umgang mit der G-8-Reform sein, vermutet Focke. Da sei derzeit viel im Umbruch.

Mechtild Terdues, Leiterin der Kardinal-von-Galen-Realschule, hat 105 Anmeldungen entgegengenommen. „Gut 70 aus Mettingen, 17 aus Lotte, sieben aus Westerkappeln und neun aus Ibbenbüren“. Die Zahlen seien im Vergleich zum Vorjahr (102) im Wesentlichen stabil.

Von gut 40 Anmeldungen zum neuen Schuljahr geht Hauptschulleiterin Annette Ohlig aus. Wie sich die Zahlen genau entwickeln werden, hänge auch von den Ergebnissen des Prognoseunterrichtes ab. Zudem gebe es insgesamt weniger Schüler.

„Ich gehe zunächst davon aus, dass es zwei Fünfer-Klassen gibt.“ Im Vorjahr seien es zwar 55 Anmeldungen gewesen, aber ob die Zahlen wirklich vergleichbar seien, könne sie nicht einschätzen.

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