Westerkappeln
Viele Bauherren legen Wert auf den Klimaschutz

Westerkappeln - Die Auswirkungen der Finanzkrise haben nach Angaben des für die Vermarktung der Grundstücke zuständigen Projektmanagements auch vor der Haubreede nicht halt gemacht. Umso erfreulicher sei es...

Mittwoch, 15.04.2009, 16:04 Uhr

Westerkappeln - Die Auswirkungen der Finanzkrise haben nach Angaben des für die Vermarktung der Grundstücke zuständigen Projektmanagements auch vor der Haubreede nicht halt gemacht. Umso erfreulicher sei es, dass sich seit Jahresbeginn bereits drei neue Familien für das Bauen in der Siedlung entschieden hätten.

Aktuell sind nach Mitteilung von Projektmanager Armin Jung 80 von 139 Grundstücken belegt, die die evangelische Kirchengemeinde Westerkappeln als Eigentümerin in Erbpacht vergibt.

Die Beratungsgespräche, die in der Haubreede zum Konzept gehörten, zeigten durchaus, dass bei der Vermarktung auch die seit Jahresbeginn geltende neue Gesetzeslage eine Rolle spiele. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz mache eine Entscheidung für ein Nahwärmekonzept mit Biomasse einfacher.

„Hier werden die Anforderungen des neuen Gesetzes serienmäßig erfüllt, während in Standardbaugebieten der Gemeinde auf jeden Bauherrn deutliche Mehrausgaben zukommen“, erklärt Jung.

Bei der Bilanz zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO²) könne jedoch auch ein Haus nach den neuen gesetzlichen Anforderungen nicht mit der Siedlung Haubreede mithalten. Eine vierköpfige Familie in der Siedlung Haubreede verursacht jedes Jahr allein mit der Heizung 3,8 Tonnen CO² weniger als eine Familie mit dem gleichen Neubau in einem erdgasversorgten Gemeindebaugebiet, erläutert Jung. „Und dies ohne Mehrkosten“, verweist der Projektmanager auf entsprechende Vergleichsrechnungen.

Dieser positive Beitrag zum Klimaschutz sei dem hochmodernen Holzpelletheizwerk zu verdanken, dass alle Haushalte in der Siedlung Haubreede mit Wärme versorgt.

Wie das Baugebiet selbst, wird auch die Internetseite www.haubreede.de nach und nach besiedelt. Dabei präsentiert sich die Website seit kurzem komplett überarbeitet: Auf der Startseite erscheinen ab sofort aktuelle Nachrichten rund um die Siedlung und zum Thema Bauen, Wohnen und Energie.

Neu ist auch der Energiekostenvergleich „Zwei Familien rechnen“, der das Nahwärmekonzept der Haubreede mit einem konventionellen Baugebiet vergleicht.

„Es gehört zum Konzept des neuen Portals, dass sich die ursprüngliche Vertriebsplattform schrittweise zum Informations- und Austauschmedium der Siedlung und ihrer Bewohner wandelt“, berichtet Jung. So folgten demnächst eine interaktive Nachbarschaftsbörse sowie eine Berichtserie über Menschen in der Siedlung Haubreede.

Das Heizhaus überzeugt nach Meinung des Projektmanagers nicht nur durch seine Technik. Auch die Architektur des markanten, roten Holzbaus gelte bereits als vorbildlich. So habe die Architektenkammer NRW das Heizhaus zum diesjährigen „ Tag der Architektur “ ausgewählt. Am 27. und 28. Juni öffnet das Heizhaus für Interessierte seine Tore. Dabei soll die Möglichkeit geboten werden, mit den Architekten und dem Team der Siedlung Haubreede persönlich zu diskutieren.

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