Westerkappeln
Schwaben besuchen Südschweden

Montag, 09.08.2010, 16:08 Uhr

Westerkappeln - Das hätte sich Friedel Meyer vor 13 Jahren sicher nicht träumen lassen, als er 1997 herumtelefonierte um einen Startplatz beim Radmarathon Alb-Extrem in Ottenbach zu erhalten. Der Westerkappelner geriet an Erich Krieg . Ein Glücksfall für alle Beteiligten, denn aus dem ersten Kontakt entstand eine Freundschaft.

Mittlerweile hat Meyer nicht nur 14 Mal an dem Rennen teilgenommen, Er hat auch 743 Teilnehmer unter dem kuriosen Namen „Südschweden“ an den Start gebracht. Die vermeintlichen Skandinavier aus dem Tecklenburger Land sind im Schwabenland längst bekannt wie bunte Hunde.

Und die guten Leistungen der hiesigen Radsportler haben auch bei den Schwaben, die sich Radsportfreunde Bar­thomolä nennen“, Interesse geweckt. Schon 2003 besuchten sie das Tecklenburger Land und auch in diesem Jahr ging der alljährliche Ausflug, denn die Bartholomäer traditionell unternehmen, wieder in die Nähe Westerkappelns.

Klar, dass sich Meyer da nicht lumpen ließ. Gemeinsam mit THC-Abteilungsleiter Axel Münch und Uli Meyer fuhren sie am Freitag 188 Kilometer nach Winterberg, um die Gäste in Empfang zu nehmen. Samstag ging es nach Billerbeck, wo die Radfahrer im gleichen Hotel nächtigten, das auch der FC Schalke 04 oft besucht. Höhepunkt der 176 Kilometer langen Tagesetappe war das Wasserschloss in Nordkirchen.

Am Sonntag stießen schließlich fünf weitere Fahrer des THC Westerkappeln zu der Gruppe. „Der eine oder andere hatte tatsächlich Probleme mit dem ständigen auf und ab im Münsterland“, schmunzelte Meyer über die sonst nur steile Berge gewöhnten Gäste. Doch Ankommen ist nicht nur Ehrensache, am Sonntag lockte zudem die Schalke-Arena, in die die mittlerweile 26 Radler einen Abstecher machten.

„Die Bartholomäer waren vor allem von der Landschaft, den weiten Feldern und den gepflegten Bauernhöfen beeindruckt“, verriet Friedel Meyer die ersten Eindrücke der Gäste vor Ort. Insgesamt legten die Gruppe gemeinsam rund 500 Kilometer zurück. Eine stolze Strecke, wenngleich nur Training, schließlich fahren die Südschweden im kommenden Jahr wieder zum Alb-Extrem. „17 Anmeldungen haben wir schon“, versichert Meyer stolz.

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