Westerkappeln
Westfalia 06 muss sparen

Sonntag, 03.04.2011, 14:04 Uhr

Westerkappeln - „Westfalia soll überleben“, machte Udo Hachmann während der Jahreshauptversammlung nachdrücklich deutlich. Sein erstes Jahr als Vorsitzender des TSV Westfalia 06 Westerkappeln sei nicht leicht gewesen, aber es habe Spaß gemacht. „Wir sind auf einem guten Wege, das können wir nur gemeinsam schaffen“, stellte er fest.

Der rund 1500 Mitglieder starke Verein mit seinen Sparten Turnen, Leichtathletik, Badminton, Tennis, Tanzen, Tischtennis , Reha-Sport und Fußball hatte im Jahr 2010 die Renovierung des Umkleidegebäudes am Hanfrieden-Stadion gestemmt. 36 000 Euro der Gesamtsumme von 60 000 Euro habe die Gemeinde als Zuschuss gezahlt, berichtete Hachmann, die restlichen 24 000 Euro seien als Eigenleistungen, durch Spenden und kostengünstige Angebote der beauftragten Firmen erbracht worden. 5000 Euro für fünf neue Außentüren habe der Verein außerplanmäßig aufbringen müssen, berichtete Hachmann und dankte allen, die zum Gelingen der Bauarbeiten beigetragen hätten.

Nach dem Geschäftsbericht von Doris Bettenbrock ließen die Spartenleiter das vergangene Jahr Revue passieren.

Trotz der Baumaßnahmen habe sich der Verein nicht höher verschuldet, kommentierte Udo Hachmann den Bericht des Kassierers Kai Munsberg . Einsparungen, die notwendig seien, sollen nicht durch Beitragserhöhungen geschehen, versprach er.

Kassenprüfer Stefan Lenze monierte, die Posten für die Strafen und für die Tanzabteilung seien zu hoch. Der Vorstand versprach dies zu überprüfen. Die Tänzer trainierten in der Badmintonhalle, die hohe Miete „können wir uns nicht mehr leisten“, waren sich alle einig, zeigten sich aber zuversichtlich, für das kommende Jahr eine Lösung zu finden.

Weiter stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Helmut Pieper und Peter Borgmann sind seit 50 Jahren dabei. Ralf Reich, Reiner Bovenschulte, Jürgen Pieper, Norbert Kenning und Thomas Rieger sind vor 40 Jahren in den Verein eingetreten. Seit einem Vierteljahrhundert sind Susanne Kellermeier, Jens Wulfekammer, Holger Lagemann und Andreas Kröner Westfalia-Mitglieder.

Zu Beginn des Abend hatte die Versammlung des kürzlich verstorbenen Mitglieds Willi Trippler gedacht. Er war 65 Jahre lang Vereinsmitglied, lange im Vorstand tätig und über 40 Jahre Fußballobmann. In den 1970er Jahren hatte er mit der ersten Fußballmannschaft den Aufstieg von der Kreisklasse in die Verbandsliga geschafft.

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