Naturnah spielen
Kindergärten Am Kapellenweg und Anne Frank erhalten RWE-Klimaschutzpreis

Westerkappeln -

„Die Projekte sind nachhaltig, für Kinder und werden durch eine Menge Eigenleistung in die Tat umgesetzt. Besser geht es nicht.“ Thomas Jablonski, Kommunalbetreuer des Energiekonzerns RWE, ist offenbar zufrieden mit der Wahl, die die Gemeinde Westerkappeln beim Klimaschutzpreis getroffen hat. Seit 2003 wird dieser jährlich von der RWE gesponserte Preis von der Kommune vergeben. In diesem Jahr geht er an die evangelischen Kindergärten „Anne Frank“ und „Am Kapellenweg“.

Donnerstag, 01.12.2011, 10:12 Uhr

„Die Projekte sind nachhaltig, für Kinder und werden durch eine Menge Eigenleistung in die Tat umgesetzt. Besser geht es nicht.“ Thomas Jablonski , Kommunalbetreuer des Energiekonzerns RWE , ist offenbar zufrieden mit der Wahl, die die Gemeinde Westerkappeln beim Klimaschutzpreis getroffen hat. Seit 2003 wird dieser jährlich von der RWE gesponserte Preis von der Kommune vergeben. In diesem Jahr geht er an die evangelischen Kindergärten „ Anne Frank “ und „Am Kapellenweg “.

„Es ist eine gute Sache, dass das Engagement der Menschen vor Ort mit mehr gewürdigt wird als mit einem warmen Händedruck“, freut sich Bürgermeister Ullrich Hockenbrink. Zudem zeige die Liste unterschiedlicher Preisträger, dass in verschiedensten Bereichen in der Kommune Klimaschutz betrieben werde.

Dafür, dass die Kindergärten in diesem Jahr je 500 Euro bekommen, sprach, dass beide Einrichtungen ihre Außenanlagen naturnah umgestalten wollen. Dafür soll unter anderem naturbelassenes Holz eingesetzt werden. So ähnlich die Pläne – so verschieden die Voraussetzungen für die Kindergärten. Während im Kindergarten Anne Frank derzeit eh umgebaut wird, sei es „Am Kapellenweg“ einfach an der Zeit gewesen, etwas zu machen, so Leiterin Anja Peters. Zuerst habe man dafür mit den Kindern Modelle gebaut und danach die Eltern angesprochen. „Ich finde es fantastisch, wie schnell wir die Eltern von dem Projekt begeistern konnten“, sagt Peters. Doch die Erziehungsberechtigten sollen bei der Verschönerung des Außengeländes längst nicht die einzigen Arbeitskräfte bleiben. Derzeit treffen sich auf dem Gelände häufig Jugendliche. „Das ist auch in Ordnung, es wird nichts kaputt gemacht“, sagt Peters. Damit das so bleibe und die Jugendlichen sich auch mit ihrem Treffpunkt identifizieren können, wolle man den Nachwuchs gerne in die Arbeit einbeziehen. Einen konkreten Zeitplan für das Projekt gebe es nicht. Beginnen wolle man mit dem „Sand und Matsch- sowie dem U3-Bereich“, so Peters weiter.

Die Planung des Geländes wurde vom Diplom-Landschaftsarchitekten Markus Brand von der Ideenwerkstatt Lebenstraum übernommen.

Heidrun Nelle, ebenso bei der Ideenwerkstatt tätig, war für die Planungen am Kindergarten Anne Frank verantwortlich. Angefangen habe jedoch alles mit einer „großen Ideenbox“, so Leiterin Heike Bulk. Im kommenden Jahr soll das Außengelände – auch mit Hilfe einiger Firmen – fertiggestellt werden. Oder besser gesagt: „Ganz neu gestaltet werden, denn derzeit ist der Spielplatz ja kaum existent“, sagt Leiterin Heike Bulk. Die Einrichtung suche trotz der gewerblichen Dienstleister und des bislang großen ehrenamtlichen Engagements noch weitere Unterstützer, zumal eben vieles naturnah erstellt werden solle.

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