Neuer Radwanderweg offiziell eingeweiht
„RadelEi“ kommt in Fahrt

Westerkappeln -

Jetzt ist sie oder es auch praktisch eingeweiht. Schon 2009 begannen die theoretischen Planungen für die oder das „Westerkappelner RadelEi“, jenem Ei-förmigen Radrundweg, der die Pedalritter rund um die heimische Gemeinde führen soll. Am Samstagmorgen trafen sich knapp zwei Dutzend Interessierte am Bullerteich, um den Rundkurs gemeinsam in Angriff zu nehmen.

Montag, 07.05.2012, 17:05 Uhr

Neuer Radwanderweg offiziell eingeweiht : „RadelEi“ kommt in Fahrt
Wolfgang Kuhnt, der die „Westerkappelner RadelEi“ maßgeblich konzipiert hat, führte die Pedalritter bei der offiziellen Einweihung des Radwanderweges am Samstag an. Foto: Christoph Pieper

Jetzt ist sie oder es auch praktisch eingeweiht. Schon 2009 begannen die theoretischen Planungen für die oder das „Westerkappelner RadelEi “, jenem Ei-förmigen Radrundweg , der die Pedalritter rund um die heimische Gemeinde führen soll. Am Samstagmorgen trafen sich knapp zwei Dutzend Interessierte am Bullerteich, um den Rundkurs gemeinsam in Angriff zu nehmen, den Wolfgang Kuhnt , der Initiator des Projekts, zunächst vorstellte.

Dieter Wulfes , Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins, war froh, dass trotz des eher mäßigen Wetters doch einige Radler gekommen waren, unter ihnen auch Bürgermeister Ullrich Hockenbrink, der es sich nicht nehmen lies, einen Teil der Strecke nach der Eröffnung persönlich zu befahren.

Auch alle anderen Teilnehmer der morgendlichen Tour nahmen nur einen Teil des gesamten Rundweges auf sich. Dieser besteht nämlich aus zwei Abschnitten. Der morgendliche Tross radelte entlang der 31 Kilometer langen „Nordschleife“ und um 14 Uhr traf sich eine zweite Radgruppe um die 29 Kilometer lange „Südschleife“ abzufahren.

Laut Flyer des Kultur- und Heimatvereins führt der Radweg auf der gesamten Strecke über asphaltierte Wege. Allerdings „erfordern sandige und geschotterte Wege eine gewisse Raderfahrung“, heißt es dort. Geschotterte Strecken haben die Radler beispielsweise im nordöstlichen Teil der Strecke entlang des Mittellandkanales zu bewältigen. Hügeliger wird es dagegen auf der Südschleife in Obermetten und rund um den Hollenbergs Hügel.

Wem die Steigungen oder möglicherweise die Kilometerzahl zu anstrengend waren, der konnte am Samstag auf sogenannte „E-bikes“ umsteigen. Neun von diesen Rädern, dessen Antrieb von einem kleinen Elektromotor unterstützt wird, brachte Thomas Jablonski, Kommunalbetreuer der RWE, zur Abfahrt mit.

Nach einer kurzen Vorstellung der technischen Feinheiten die High tech-Drahtesel, drehten mehrere Interessenten eine kleine Runde auf dem Freibadparkplatz, um sich dann dafür zu entscheiden, auch die folgende Tour auf den modernen Rädern zu absolvieren.

Auf dem „Westerkappelner RadelEi“ könnte sich eine Unterstützung beim Tritt in die Pedalen durchaus lohnen, damit man die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand Radrundweg noch besser genießen kann. Das „Life-Projekt“ im Vogelschutzgebiet Düsterdieker Niederung, die Sloopsteene, den Anneliesenschacht, die Wassermühle Görtemöller oder das Traktorenmuseum sind nur eine Auswahl diverser Hingucker.

Die Gruppe vom Samstag hatte das Glück, dass „Reiseführer“ Wolfgang Kuhnt sie persönlich begleitete, denn dieser hatte an allen Zwischenstationen der Tour Wissenswertes zur Umgebung zu erzählen.

Wer sich in Westerkappeln nicht so gut auskennt, muss aber keinesfalls zögern die oder das „RadelEi“ in Angriff zu nehmen. Zum einen gibt es keinen festen Einstieg in den Rundweg; anfangen kann man überall. Zum anderen ist der Kurs auf der gesamten Strecke ausgeschildert.

Einziges Manko: Es gibt auf der gesamten Strecke keine Einkehrmöglichkeiten zu geregelten Öffnungszeiten. Für eingefleischte Fahrradfans sollte das aber auch kein Problem sein, denn in jede Satteltasche passt schließlich auch eine geschmierte Stulle und gut gefüllte Trinkflasche.

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