Gelungenes Jugendcamp
Niedrigseilgarten eingeweiht

Westerkappeln -

Eins steht fest: Die Jugendlichen, die in den vergangenen zwei Wochen am Schulzentrum in Westerkappeln ihr Camp errichtet hatten, haben Spuren hinterlassen. Überzeugen kann man sich davon bei der AWO-Kita am Königsteich. Dort steht nun ein Niedrigseilgarten, denn die Kinder bei seiner Einweihung stürmisch für sich eroberten.

Dienstag, 14.08.2012, 16:08 Uhr

Gelungenes Jugendcamp : Niedrigseilgarten eingeweiht
Feierlich durchschnitten einige Kinder das Band, das vor dem neuen Niedrigseilgarten gespannt war, der sich zwischen den Bäumen der AWO-Kita befindet. Kleines Bild: Ein litauischer Jugendlicher bedankt sich bei den deutschen Gastgebern für das tolle Jugendcamp. Im kommenden Jahr gibt es eine Wiederholung in Litauen. Foto: Björn Meyer

„Ich möchte vor allem `Danke` sagen“, richtete sich Kita-Leiterin Elke Ursinus an die Teilnehmer und Betreuer des Jugendcamps . Dass alles mehr als nur reibungslos funktioniert hatte, sah man den Verantwortlichen in ihren Gesichtern an. Überall wurde gescherzt und geherzt. Einer der spanischen Jugendlichen formulierte es ganz einfach: „Das sind Freunde geworden“, sagte er über die Teilnehmer aus Litauen , Spanien und Deutschland.

Mehr konnte Organisator Ralf Bornstedt wohl kaum mit dem Camp erreichen. Glückliche Kinder, eine glückliche Leitung und glückliche Teilnehmer – Bornstedts Lachen kam nicht von ungefähr.

Das Land NRW, dass im Zuge des Ewoka3-Projekts eine fünfstellige Summe in das Camp investiert hatte, war bei der Einweihung genauso vertreten, wie die Vertreter der kommunalen Politik.

Einen Dank richteten auch die Betreuer Salvador Martínez Manzano aus Spanien und Inga Hindersmann , gebürtig aus Litauen, an die Gästeschar und Organisatoren, die sich hinter der AWO-Kita versammelt hatte. Beiden ist Westerkappeln nicht fremd, denn beide kamen schon im Zuge des Europäischen Freiwilligendienstes in die Gemeinde. „So sieht man sich dann eben zwei Mal im Leben“ freute sich der Spanier. Inga Hindersmann sieht Westerkappeln gar täglich. „Mir hat es damals so gut gefallen, ich bin einfach geblieben“, sagte die verheiratete Mutter strahlend. Entgegen Kanzlerin Angela Merkel, die „Multikulti“ vor rund zwei Jahren als gescheitert erklärte, sprach Hindersmann fröhlichere Worte: „Multikulti ist cool“.

Dieses Motto weiter zu leben, dazu haben die Jugendlichen im kommenden Jahr Gelegenheit. Dann treffen sie sich alle wieder – in Litauen.

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