Großeinsatz der Feuerwehr
Wohnhaus steht in Flammen

Westerkappeln-Velpe -

In Westerkappeln-Velpe brannte am Freitagnachmittag ein Wohnhaus. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dachstuhl. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Das Gebäude ist aber nicht mehr bewohnbar.

Freitag, 22.03.2013, 18:03 Uhr

 
Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Dachstuhl. Auch aus dem Korb der Drehleiter wurde der Löschangriff gestartet. Das Feuer war aus weiter Entfernung zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer (2)/Heinrich Weßling (1)

„Was ist bloß passiert?“ Fassungslos blickt die Bewohnerin auf ihr brennendes Haus. Die Flammen schlagen meterhoch aus dem Dachstuhl . Die Feuerwehr Westerkappeln versucht mit allen Kräften zu retten, was zu retten ist. Das ist nicht viel. Denn in dem Gebäude „Am Velper Bahnhof“ kann niemand mehr wohnen.

Um 15.54 Uhr ging am Freitagnachmittag bei der Leitstelle in Rheine der Notruf ein. Schnell war klar, dass die Westerkappelner wehr mit voller Einsatzstärke gefragt ist. „Als wir kamen, brannte es schon lichterloh“, berichtet Jürgen Stalljohann , Löschzugführer in Velpe .

Unter Atemschutz wurden Feuerwehrmänner ins brennende Haus geschickt, um zu schauen, ob sich Menschen darin aufhalten. Vorsorglich wurden mehrere Rettungswagen und auch der Rettungshubschrauber nach Velpe geschickt.

Doch schnell stellte sich heraus, dass sich kein Mensch in dem Gebäude aufhielt. Die Bewohnerin war weggefahren. Sie traf erst während der Löscharbeiten ein und blickte geschockt auf das Geschehen.

„Wir haben noch einen Innenangriff versucht. Das war aber zwecklos“, erklärte Stalljohann. So wurde von mehreren Seiten ein massiver Löschgriff gestartet, auch um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Zur Unterstützung wurde die Drehleiter aus Ibbenbüren angefordert. Dichter Qualm hüllte die Umgebung zeitweise ein. Die Schwaden wurden vom eisigen Ostwind bis nach Laggenbeck getragen. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen, was auch zahlreiche Schaulustige anlockte.

Obwohl die Gleise der Strecke Rheine-Osnabrück nur wenige Meter vom Brandort entfernt liegen, wurde der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt. „Das bisschen Rauch macht den Zügen nichts aus“, meinte Stalljohann.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Zur Schadenshöhe lassen sich noch keine näheren Angaben machen. Das Haus dürfte aber für längere Zeit unbewohnbar sein, auch infolge der Löschwassermengen.

Die Brandursache ist völlig unklar. Die Polizei hat – wie üblich – einen Brandsachverständigen mit den Ermittlungen beauftragt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1572591?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F1785927%2F1785934%2F
Nachrichten-Ticker