Fördermittel für Modellprojekt
Neue Perspektiven für Handarpe

Westerkappeln -

Neue Perspektiven für den Süden der Gemeinde: Die Evangelische Erwachsenenbildung der Kirchenkreise Tecklenburg, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Münster wird ein Modellprojekt „Netzwerk Handarpe“ über drei Jahre lang fördern. Damit soll sich das finanzielle Risiko für die Umsetzung neuer Ideen in Grenzen halten.

Montag, 10.06.2013, 14:06 Uhr

„Wir machen weiter – für Handarpe“, so könnte man den gemeinsamen Nenner beschreiben, auf den sich eine Gruppe von acht Frauen und Männern einigte. Am Freitagabend hatten sie sich auf den Weg durch die Siedlungen des Westerkappelner Ortsteils gemacht. Ziel des Spaziergangs war eine Antwort auf die Frage, wie es mit dem Ortsteil und seiner Kirche weitergehen solle.

Hollenbergs Hügel, Heidefeld, Ortfeld 1, 2 und 3, Metten und der Schafberg wurden in Augenschein genommen, Altersstrukturen hinterfragt, überlegt, wie die Zukunft der einzelnen Wohnsiedlungen aussehen könnte.

Immer im Mittelpunkt, wenn auch nicht räumlich, stand die knapp 50 Jahre alte kleine evangelische Kirche, für deren Unterhaltung seit über fünf Jahren der Förderverein Bürgertreff Handarpe verantwortlich zeichnet. Die Finanzierung der anfallenden Nebenkosten stellt dessen Mitglieder vor immer größere Herausforderungen.

Es besteht dringend Handlungsbedarf. Darüber war sich die Gruppe unter der Leitung der Pfarrer Adelheid Zühlsdorf-Maeder und Olaf Maeder ebenso einig wie über einen Großteil der Ideen, wie die Kirche und der Ort mit Leben gefüllt werden könnten. Vorschläge zu kulturellen oder kulinarischen Veranstaltungen, die an die Gottesdienste geknüpft werden könnten, aber auch zu Gesundheits- oder Betreuungsangeboten machten die Runde.

»Um die Mittel zu bekommen, muss es einen Motor geben«

Adelheid Zühlsdorf-Maeder

Lauter gute Ideen, deren Umsetzung jedoch mit nicht geringen finanziellen Risiken verbunden seien, bedauerten die engagierten Frauen und Männer.

Wer sich gewundert hatte, warum Adelheid Zühlsdorf-Maeder während der Diskussion so sehr auf der Gründung eines Arbeitskreises zur Koordinierung und Umsetzung der Ideen und Pläne beharrt hatte, wurde zum Abschluss des Treffens aufgeklärt.

Der Evangelischen Erwachsenenbildung der Kirchenkreise Tecklenburg , Steinfurt-Coesfeld-Borken und Münster wurde die Förderung jeweils eines Modellprojektes pro Kirchenkreis genehmigt. Ein Projekt „Netzwerk Handarpe“ könnte über drei Jahre lang mit 3000 Euro gefördert werden, so dass sich das finanzielle Risiko in Grenzen halten würde.

Zühlsdorf-Maeder beschreibt das Projekt als Anschub oder Starthilfe für ein Konzept, das nach den drei Förderjahren alleine weiterlaufen solle. „Um die Mittel zu bekommen, muss es einen Motor geben, der das Ganze in den ersten drei Jahren koordiniert“, machte sie deutlich. Angesichts dieser Perspektive fiel der Gruppe die Zusage nicht schwer. Gemeinsam nahmen sie sich vor, Handarpe als Mittelpunkt wieder und weiter zu entwickeln. Allerdings wünschen sich die Frauen und Männer noch Verstärkung bei den künftigen monatlichen Treffen.

Der nächste Termin ist am Freitag, 5. Juli von 19 bis 21 Uhr.

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