Frankfurter Kranz für Hannover 96
Für die Fußballschule mit dem Bundesligisten beweist Westfalia Westerkappeln Blick fürs Detail

Westerkappeln -

Es hatte sich herausgeputzt, das Hanfriedenstadion im Herzen Westerkappelns, als am Wochenende die Fußball-Bundesliga Einzug gehalten hat. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der interessierte Besucher erleben, dass Wolf-Dietrich Häke und sein Westfalia-Organisationsteam nicht zu viel versprochen hatten, als sie im Vorfeld das breite Programm neben dem Fußballplatz erwähnten.

Sonntag, 21.07.2013, 14:07 Uhr

In diesen Genuss kamen am Samstag zunächst die Eltern der angemeldeten Kinder. Während der Nachwuchs auf dem Rasen die Trainingseinheiten mit den bekannten Trainern der Hannover 96-Fußballschule absolvierten, hatte der Rest der Familie Gelegenheit, sich der allgemein bekannten „Fußballstadiongastronomie“ zu widmen oder die Hüpfburg zu besetzen.

In den Trainingspausen nutzte das ein oder andere Elternteil darüber hinaus die Möglichkeit, mit den ehemaligen Profis um Manfred Kaltz und Fatmir Vata ins Gespräch zu kommen. Deren Chef Jürgen Holletzek war von dem Organisationstalent der Westerkappelner begeistert. „Ich muss schon sagen, wie hier gearbeitet wurde und was hier passiert, ist schon außergewöhnlich“, sagte der Leiter der Hannover 96-Fußballschule. „Die haben hier ein super Team“, legte er nach.

Jürgen Holletzek kann das einschätzen, denn in der Ferienzeit finden teilweise fünf Trainingscamps gleichzeitig statt. Da braucht es schon etwas besonderes, um aus der Masse herauszustechen. Zum Beispiel einen selbst gemachten Kuchen. In einem Nebensatz zu Beginn der Planung vor eineinhalb Jahren hatte Holletzek wohl gesagt, er esse sehr gerne Frankfurter Kranz. Uli und Britta Olschewski aus dem Organisationsteam der Westfalia hatten dies nicht vergessen und präsentierten den überraschten Trainern am Samstag eine selbst gegebackene Torte von Brittas Mutter. „Toll! Kaum zu glauben, dass die sich so etwas gemerkt haben“, freute sich Holletzek vor den versammelten 76 Nachwuchsfußballern.

Ein Lob gab es außerdem für das „Alte Gasthaus Schröer“, in dem das Trainerteam am vergangenen Wochenende untergebracht war. Bei dem Sponsorenessen am Freitagabend konnten die Ex-Profis noch die ein oder andere Geschichte aus den vergangenen Bundesligajahren zum Besten geben und lernten bei einem kurzen Besuch der Freibadparty sogar noch andere Seiten der Gemeinde kennen.

Zur Sommernachtsparty im Freibad (siehe Bericht unten) hatte es am Freitag wohl viele Westerkappelner verschlagen, die Feierlaune war am Samstag deshalb anscheinend ein wenig abgeklungen und das Hanfriedenstadion nicht so gut gefüllt, wie man es auf Grund des Wetters und der vorzeigbaren Getränkepreise hätte vermuten können. „Das ist aber kein Problem. Wir haben bewusst wenig Werbung für die Abendveranstaltung gemacht, weil natürlich der Fußball für die Kinder im Vordergrund stehen sollte“, betonte Häke.

„Wir sind mit dem Wochenende definitiv hochzufrieden und sind uns sicher, dass die Kinder Spaß am Fußball gefunden haben.“ In dem Fall haben die Kinder Glück, denn auch im nächsten Sommer ist die Hannover 96-Fußballschule zu Gast in Westerkappeln . Im August 2014 weht dann wieder Bundesligaluft im Hanfriedenstadion.

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