Gedächtnistraining
Damit die grauen Zellen fit bleiben

Westerkappeln -

Das Gedächtnis lässt sich trainieren. Der Ortsverein Westerkappeln des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bietet jetzt nach der positiven Resonanz der vergangenen Kurse erneut einen Kursus „Ganzheitliches Gedächtnistraining“ an.

Donnerstag, 08.10.2015, 16:10 Uhr

Eine Partie Schach trainiert die Gedächtnisfunktion, sagt Berthold Vorbrink.
Eine Partie Schach trainiert die Gedächtnisfunktion, sagt Berthold Vorbrink. Foto: Frank Klausmeyer

Das kennt wohl jeder: Plötzlich setzt das Gedächtnis aus. Alles vergessen für den Moment. Außer einem „Äaahm“ bringt man nix über die Lippen – und das mitten im Gespräch. Peinlich!

Dann sind die Autoschlüssel auf einmal verschwunden. Mist! Gerade waren sie noch da. Und immer diese Eile, man hätte schon längst weg sein wollen. Und am Bankautomaten fällt einem die PIN der EC-Karte nicht mehr ein.

Das sind nur wenige Beispiele von vielen, in denen einem das Gedächtnis im Alltag einen Streich spielt und so mitunter für Turbulenzen sorgt.

Doch, das Gedächtnis lässt sich trainieren. Der Ortsverein Westerkappeln des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) bietet jetzt nach der positiven Resonanz der vergangenen Kurse erneut einen Kursus „Ganzheitliches Gedächtnistraining “ an.

Das Angebot richtet sich an alle Interessenten, die in einer Gruppe auf vergnügliche und spannende Art ohne Leistungsdruck dem Gedächtnis auf vielfältige Weise auf die Sprünge helfen wollen.

Spaß, Lachen und Unterhaltung stehen bei dem Angebot in Westerkappeln an erster Stelle. Und das ist auch ganz im Sinne des Gedächtnistrainers Berthold Vorbrink. Denn: „Man lernt besser, wenn es Spaß macht. Und Kommunikation ist aktives Gedächtnistraining.“ Doch eine gewisse Ernsthaftigkeit ist dem Leiter natürlich auch wichtig.

Trainiert werden Konzentration, Wortfindung, Merkfähigkeit und Reproduktion. Das Ganze natürlich mit der richtigen Lockerheit, das heißt mit Hilfe heiterer Gedächtnisspiele. „Spielen ist ein uralter Trieb des Menschen. Bei uns hat das Spielen aber einen besonderen Zweck“, so Vorbrink.

„Bei den Spielen werden alle Sinnesorgane angesprochen: Hören, Sehen, Riechen, Fühlen, Verstand und Gefühl. Und die Lachmuskeln nicht zu vergessen.“

Gedächtnistraining sei übrigens längst nicht nur etwas für ältere Leute, denn schon während der Schulzeit wird Vorbrink zufolge damit begonnen, spezielle Konzentrationsübungen einzuüben. Ab einem gewissen Alter werde den Menschen aber oft stärker bewusst, dass sie etwas vergessen oder nicht richtig verstanden haben. Ganz wichtig sei es dann, so Vorbrink weiter, dass man seine sozialen Kontakte pflege.

Wer keinen Spaß an einem Gedächtnistraining empfinde, dem empfehle er ein Instrument oder eine Fremdsprache zu erlernen.

Längerfristig wären diese Alternativen aber zu einseitig. Das ganzheitliche Gedächtnistraining hätte den Vorteil, dass damit verschiedene Bereiche gefördert würden.

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