Landfrauen Westerkappeln-Wersen
Mut zur Ersten Hilfe

WEsterkappeln -

Richtiges Verhalten am Unfallort und Erste Hilfe müssen immer wieder geübt werden. Die Landfrauen Westerkappeln-Wersen haben jetzt ihre Kenntnisse aufgefrischt.

Montag, 16.11.2015, 12:11 Uhr

Stabile Seitenlage: Udo Schürgott vom DRK zeigt den Landfrauen Weserkappeln-Wersen, wichtige Grundbegriffe der Ersten Hilfe.
Stabile Seitenlage: Udo Schürgott vom DRK zeigt den Landfrauen Weserkappeln-Wersen, wichtige Grundbegriffe der Ersten Hilfe. Foto: Christoph Pieper

Wie sieht richtiges Verhalten am Unfallort aus? Wie funktioniert eine Rettungskette und was wird von einem Ersthelfer verlangt?

Mit diesen Fragen muss sich jeder Autofahrer kurz vor seiner Führerscheinprüfung auseinandersetzen. Doch, Hand aufs Herz: Schon nach wenigen Monaten ist von dem erlernten Wissen oftmals nicht mehr viel übrig.

Etwas Auffrischung in Sachen Erste Hilfe unternahmen jetzt die Landfrauen Westerkappeln-Wersen während ihres Themenabends im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr .

Eingeladen war mit Udo Schurgott vom DRK-Ortsverein Westerkappeln ein Experte, der als erfahrener Rettungssanitäter sämtliche Fragen zu Notsituationen beantworten konnte.

Neben ein paar theoretischen Anleitungen hatte Schurgott auch eine Menge praktischer Tipps für das Verhalten bei Verkehrsunfällen in petto.

Wichtig war den Landfrauen aber auch der Austausch untereinander. Es entwickelte sich eine muntere Gesprächsrunde, bei der die Frauen sich gegenseitig eigene Erfahrungen und Probleme schilderten und bei der vor allem viele Fragen gestellt wurden.

Es wurde schnell klar, dass in der Runde eine große Sorge darin bestand, als Ersthelfer etwas falsch zu machen. Schurgott konnte diese Sorgen nehmen. „Sie sind ja keine Sanitäter oder Ärzte und das erwartet auch niemand von ihnen“, machte er deutlich. Wichtig sei es, den Notruf abzusetzen und so möglichst schnell die Unterstützung von Experten zu bekommen.

In manchen Fällen sei es außerdem hilfreich, die stabile Seitenlage zu beherrschen. Und das wurde dann auch prompt geübt. Dabei stellten die Übenden fest, dass schon ein paar einfache Handgriffe reichen, um Hilfe zu gewährleisten. Eine Erkenntnis, die sicherlich nicht nur Landfrauen interessiert.

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