Stadtwerke Tecklenburger Land
Marc Schrameyer ist jetzt Vorsitzender im Aufsichtsrat

Tecklenburger Land -

Marc Schrameyer, Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren, ist jetzt auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tecklenburger Land. Das erste Jahr des kommunalen Energieversorgers am Markt wertet er als „turbulent, aber gut“.

Dienstag, 15.12.2015, 15:12 Uhr

Marc Schrameyer ist jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tecklenburger Land.
Marc Schrameyer ist jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tecklenburger Land. Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land

Marc Schrameyer, Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren, ist jetzt auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tecklenburger Land. Zu seinem Stellvertreter wählte das Gremium laut Mitteilung der Stadtwerke den Recker Bürgermeister Eckhard Kellermeier. Nach den Kommunalwahlen im Herbst seien die Ämter neu zu besetzen gewesen.

Mit der Gründung der Stadtwerke Tecklenburger Land und dem erfolgreichen Abschluss der Konzessionsverträge hätten sich die sieben beteiligten Kommunen (Ibbenbüren, Hörstel, Hopsten, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln) eine einmalige Chance gesichert, wird Schrameyer in der Mitteilung zitiert. Über Gewerbesteuerzahlungen, die Schaffung von Arbeitsplätzen, lokalen Auftragsvergaben sowie Spenden und Sponsoring gäben die Stadtwerke Tecklenburger Land der Region etwas zurück.

Von Anfang an hat Schrameyer laut Mitteilung als Kommunalpolitiker (SPD) den Prozess der Stadtwerke-Gründung begleitet. Das erste Jahr des kommunalen Energieversorgers am Markt wertet er als „turbulent, aber gut“. So seien der Vertriebsstart im Oktober 2014 sowie das gewonnene Verfahren um die Übernahme der Strom- und Gasnetze in der Region entscheidende Meilensteine in der noch jungen Unternehmensgeschichte.

Insgesamt habe die Stadtwerke-Gründung einen wertvollen Prozess der interkommunalen Zusammenarbeit auf vielen Gebieten angestoßen. Sowohl in Sachen Stadtwerke als auch mit Blick auf die Kohlekonversion verfolgten die beteiligten Kommunen eine gemeinsame Politik. „Durch diesen Prozess sind ganz viele Türen aufgestoßen worden. Wir denken auch in anderen Feldern über Zusammenarbeit nach“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende.

Als größte Herausforderung in nächster Zukunft wertet Schrameyer den Aufbau des Netzbetriebs ab 2016. „Wir müssen in den kommenden fünf Jahren einen eigenständigen Netzbetrieb aufbauen, so dass wir nach 2020 eigenständig arbeiten können“, sagt er.

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