Infoabend zum Glasfaserausbau
Hoffnung auf 40 Prozent

Westerkappeln -

Am 11. Juli endet die Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser GmbH (DG) zum Ausbau eines Breitbandnetzes in Westerkappeln. Das Unternehmen und die Gemeinde hoffen weiter darauf, auf die notwendige Anschlussquote von 40 Prozent zu kommen. Am Montagabend hatten beide in die Gaststätte „Cord´s Catering“ nach Velpe eingeladen.

Mittwoch, 06.07.2016, 00:07 Uhr

Werbung in Sache Glasfaseranschluss Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer und Michael Molitor, Projektmanager der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe.
Werbung in Sache Glasfaseranschluss Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer und Michael Molitor, Projektmanager der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe. Foto: Gemeinde Westerkappeln

Am 11. Juli endet die Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser GmbH ( DG ) zum Ausbau eines Breitbandnetzes in Westerkappeln . Das Unternehmen und die Gemeinde hoffen weiter darauf, auf die notwendige Anschlussquote von 40 Prozent zu kommen. Am vergangenen Freitag waren es lediglich 14 Prozent. Auch mit weiteren Infoveranstaltungen wollen Kommune und DG möglichst viele Unentschlossene noch zu einer Unterschrift bewegen. Am Montagabend hatten beide in die Gaststätte „Cord´s Catering“ nach Velpe eingeladen.

Michael Molitor , Projektmanager der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe, stellte laut Mitteilung der Gemeinde das Unternehmen und die leistungsstarke Technik „Glasfaser“ vor. Im Anschluss daran seien zahlreiche Fragen zu dem Projekt beantwortet worden.

Die Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe realisiert einen 100-prozentigen Glasfaserausbau , wenn sich mindestens 40 Prozent der anschließbaren Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden, schreibt die gemeindeverwaltung. Molitor habe verdeutlicht, dass die erforderlichen Bandbreiten nicht mehr von den vorhandenen Kupferleitungen geleistet werden könnten.

Wenn die Mindestanschlussquote erreicht wird, werde das Netz ohne zusätzliche Anschlusskosten (ab 750 Euro) rein privatwirtschaftlich gebaut. Die Verlegung auf dem Privatgrundstück erfolge unterirdisch, so dass keine Gräben ausgehoben oder ähnliche bauliche Vorleistungen getroffen werden müssten. Lediglich ein Kopfloch direkt an der Hauswand sei erforderlich, um den Anschluss herzustellen, so der Projektmanager.

Nach einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren könne sich der Kunde frei für einen Anbieter entscheiden, die hochleistungsfähige Glasfaserleitung bleibe ihm jedoch erhalten, versicherte Molitor.

Bürgermeisterin Große-Heitmeyer betonte laut Mitteilung, dass es neben der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe keinen anderen Anbieter mit einem vergleichbaren Angebot gegeben habe.

Bürgerinnen und Bürger können sich weiterhin im Servicepunkt an der Vidumstraße 2 (neben Netto-Markt) montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr beraten lassen. Weitere Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger online auf www.deutsche-glasfaser.de oder telefonisch unter der kostenpflichtigen Service-Hotline ✆ 01806-4091000.

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Heute Abend (6. Juli) findet ein weiterer Informationsabend im „Alten Gasthaus Schröer“ statt. Beginn ist um 19 Uhr.

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