Deutsche Glasfaser
„Schnelles Internet als Standortfaktor“

Westerkappeln -

Schnelles Internet als Standortfaktor – mit diesem Argument wirbt die Verwaltung der Gemeinde noch einmal dafür, Glasfaser zu nutzen. Dafür läuft derzeit wieder eine große Werbeaktion. Bis zum 27. August sollen nach Möglichkeit 40 Prozent der Haushalte in Westerkappeln Verträge abgeschlossen haben. Aktuell sind es erst 28 Prozent.

Dienstag, 16.08.2016, 17:08 Uhr

Schnelles Internet dank Glasfaser: Noch fehlen in Westerkappeln einige Haushalte, um die geforderte „Quote“ von 40 Prozent zu erreichen.
Schnelles Internet dank Glasfaser: Noch fehlen in Westerkappeln einige Haushalte, um die geforderte „Quote“ von 40 Prozent zu erreichen. Foto: olourbox

„Wir wollen, dass die Gemeinde mit der bestmöglichen Technik ausgestattet ist.“ Bürgermeisterin Annette Große Heitmeyer und Alisa Prinz , zuständig für Wirtschaftsförderung, rühren noch einmal die Werbetrommel für die Deutsche Glasfaser AG ( DG ). „Das würden wir auch tun, wenn andere Telekommunikationsunternehmen das gleiche Angebot machen würden“.

Die Zeit drängt – bis zum 27. August: 40 Prozent der rund 2600 Haushalte in Westerkappeln werden benötigt, damit die Deutsche Glasfaser aktiv wird – und die Leitungen verlegt „bis ins Haus“. Im Rahmen der Nachfragebündelung sind 28 Prozent aktuell erreicht. Lotte verweist auf 29 Prozent, Recke und Mettingen haben 32 und 34 Prozent die „30-Prozent-Hürde“ bereits geknackt.

„Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor “, betont die Bürgermeisterin. „Homeoffice, flexible Ar­beits­zeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sind weitere Stichworte, die die Notwendigkeit aus der Sicht er Verwaltungschefin unterstreichen. Ein Glasfaseranschluss steigere vor diesem Hintergrund auch den Wert einer Immobilie.

In vielen Informationsveranstaltungen sei auf die Bedeutung und die Qualität hingewiesen worden. „Jeder kann sich im Info-Shop an der Osnabrücker Straße informieren, wenn sich weitere Fragen ergeben“, berichtet Annette Große Heitmeyer.

Dabei gebe in der Gemeinde keine „weißen Flecken“, sagt die Bürgermeisterin. Aus allen Ortsteilen und Baugebieten gebe es Interessenten. „Wir hoffen, dass die Gemeinde diesen Zug nicht verpasst.“ Sie gehe nicht davon aus, dass die Frist erneut verlängert werde. Eine weitere Informationsveranstaltung sei ebenfalls nicht mehr notwendig.

Auch die Lotter Verwaltung setzt alles daran, dass die Gemeinde mit der zukunftsfähigen Glasfasertechnik ausgerüstet wird. Wählbar sind dann Datenübertragungen aus dem Netz und ins Netz von 100/100 Megabit je Sekunde oder 200/200 Mbit/s. „Wir gehen in Lotte von einem erfolgreichen Abschluss aus. Es wird am Samstag, 20. August, nochmals ein Beratungstag angeboten, der vorm Rathaus in Wersen stattfinden wird. Da es in der Vergangenheit zu einigen Missverständnissen gekommen ist, möchten wir diesen Tag nutzen, um alle Fragen zu beantworten“, sagt DG-Projektmanager Michael Molitor

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