Tourismus in Westerkappeln
Radfahren und Wandern

Westerkappeln -

Die Gemeinde Westerkappeln ist durchaus interessant für Touristen. Viele kleine Details belegen das. Radfahrer und Wanderer sind dabei besonders im Fokus.

Samstag, 27.08.2016, 10:08 Uhr

Eine Vielzahl von Prospekten und Broschüren informieren über Angebote, die Gemeinde Wester­kap­- peln touristisch zu erschließen, sei es etwa als Wanderer oder als Radfahrer oder -wanderer.
Eine Vielzahl von Prospekten und Broschüren informieren über Angebote, die Gemeinde Wester­kap­- peln touristisch zu erschließen, sei es etwa als Wanderer oder als Radfahrer oder -wanderer. Foto: Erhard Kurlemann

Was macht Westerkappeln für Touristen besonders? Bürgermeisterin Annette Große Heitmeyer und Alisa Prinz , bei der Gemeinde zuständig für Wirtschaftsförderung, können viele Dinge nennen. „Viele historische Gebäude, eine interessante Topographie, viele Möglichkeiten, Natur zu erleben“ geben sie einige Beispiele. „Der aktuelle Trend sind Tagesgäste, Wanderer und Radtouristen. Da sind wir gut aufgestellt“, fasst Alisa Prinz zusammen. Die Zahlen der Landesamtes für Statistik zum Thema „Übernachtungen“ bezeichnet die Bürgermeisterin als „Orientierungshilfe“ (wir berichteten).

Insgesamt 18 Ferienwohnungen gebe es in Westerkappeln, „Dazu kommen einige Hotelzimmer“ informiert Alisa Prinz. Zudem verweist sie auf die 60 Stellplätze des Campingplatzes in Seeste .

Dass Westerkappeln durchaus attraktiv für Gäste sei, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Als die Zahl der Übernachtungsbetriebe von 2005 auf 2006 von eins auf zwei stieg, kletterte in der Folge die Zahl der Übernachtungen um 135 Prozent. Oder nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am Alten Gasthaus Schröer 2012/13 „waren wir mit 25 Prozent Zuwachs Spitzenreiter im Bericht, den der Tourismusverband Tecklenburger Land regelmäßig vorlegt“. Weitere „Unterstüt zung“ böten die E-Bike-Lade­ stationen in der Gemeinde,

49 Prozent der ausländischen Gäste kamen 2015 aus den Niederlanden – auch deshalb gebe es viele Erläuterungen in mindestens zwei Sprachen.

„Bei unseren Planungen spielt der Tourismus-Gedanke immer eine Rolle“, betont die Bürgermeisterin. Stichworte seien etwa der Bau von Radwegen oder die Pflege bestehender Angebote wie etwa Wanderwege. „Da funktioniert auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen.“

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