Rettungsdienst in Westerkappeln stellt sich breiter auf
Aufbauarbeit erfolgreich abgeschlossen

Westerkappeln -

Vor zwei Jahren hat das Deutsche Rote Kreuz den Rettungsdienst in Westerkappeln von der Feuerwehr Lengerich übernommen. Nach einer intensiven Aufbauarbeit, wie das DRK schreibt, stellt sich das Rote Kreuz nun für die Zukunft breiter auf. Derweil werden die Planungen für den Neubau einer Rettungswache an der Mettinger Straße vorangetrieben.

Samstag, 04.02.2017, 16:02 Uhr

Wachwechsel: Andre Jongebloed (links) leitet jedetz den Rettungsdienst in Westerkappeln, Sven Markus Lipertowizc ist sein Stellvertreter.
Wachwechsel: Andre Jongebloed (links) leitet jedetz den Rettungsdienst in Westerkappeln, Sven Markus Lipertowizc ist sein Stellvertreter. Foto: DRK

Im Februar 2015 hatte das DRK im Auftrag des zuständigen Kreises Steinfurt die Rettungswache Westerkappeln übernommen – zunächst im Probebetrieb. Schnell sei durch die hohen Einsatzzahlen klar geworden, dass dieser Probebetrieb ausgebaut werden muss, heißt es in einer Mitteilung des DRK. In den vergangenen zwei Jahren seien rund 3800 Einsätze gefahren worden.

Der Kreis hat reagiert: Künftig sollen dauerhaft zwei Rettungswagen und ein Krankentransportfahrzeug in Westerkappeln stationiert werden. Die Rettungswache Westerkappeln beschäftigt zurzeit neun Vollzeitkräfte, zwei Auszubildende zum Notfallsanitäter und einen Rettungsassistenten im Praktikum. Untergebracht sind die Rettungsdienstler im DRK-Gebäude am Bullerteich. Der Ortsverein ist dafür an die Gartenstraße in die früher von der AWO genutzten Räume umgezogen.

Weil die Rettungswache „aufgewertet“ worden ist, wie Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer es nennt, muss mehr Platz geschaffen werden, sowohl für einen zweiten Rettungswagen und für ein Krankentransportfahrzeug als auch für die Mitarbeiter. Bis der Neubau fertig ist, kann es jedoch noch dauern. „Wir steigen jetzt in die Bauleitplanung ein“, kündigt die Verwaltungschefin an.

Geprüft werde unterdessen, ob auf dem Gelände am Bullerteich provisorische Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge gebaut werden können. „Die Autos müssen trocken stehen“, betont die Bürgermeisterin. Fürs Personal wird in Erwägung gezogen, übergangsweise auch die im gleichen Gebäude vorhandenen Räume des Kultur- und Heimatvereins zu nutzen. Der Verein hat bereits Entgegenkommen signalisiert, zumal das Archiv im Obergeschoss nicht angetastet würde. „Bis zum Frühjahr muss eine Lösung stehen“, erklärt Günter Rahmeier vom Ordnungsamt, ab 1. März auch dessen Leiter.

Ganz aktuell meldet das DRK Tecklenburger Land auch einen Wachwechsel: Durch die fachliche Führungsarbeit von Lars Boß, der nun zum Roten Kreuz nach Warendorf wechsele, sei es in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis gelungen, den Rettungsdienst in Westerkappeln erfolgreich auszubauen. Boß übergibt die Leitung nun an seinen Stellvertreter Andre Jongebloed. Neuer Stellvertreter wird Sven Markus Lipertowizc.

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