Dennis Heger ist seit Anfang des Jahres Mitarbeiter in der Teestube Velpe
Über den Fußball in die Sozialarbeit

Velpe -

Die Velper „Teestube“ hat einen neuen Jugendpfleger: Dennis Heger ist seit Anfang des Jahres Mitarbeiter im Jugendtreff. „Der Neue“ vervollständigt damit das Treff-Team an der Seite von Mirko Harmel. In Velpe hat er sich bereits gut eingelebt.

Sonntag, 05.02.2017, 15:02 Uhr

Dennis Heger (Mitte) arbeitet seit Jahresbeginn in der Teestube Velpe. Die Jugendpfleger Mirko Harmel (links) und Ralf Bornstedt, Leiter der Mediencooperative Steinfurt, freuen sich über die Unterstützung. .
Dennis Heger (Mitte) arbeitet seit Jahresbeginn in der Teestube Velpe. Die Jugendpfleger Mirko Harmel (links) und Ralf Bornstedt, Leiter der Mediencooperative Steinfurt, freuen sich über die Unterstützung. . Foto: Jannik Zeiser

Die Resonanz auf die offene Jugendarbeit in Velpe sei groß, wissen Mirko Harmel und Dennis Heger zu berichten: Knapp 25 Kinder und Jugendliche finden sich zu den Öffnungszeiten im Treff ein. Umso wichtiger also, dass ein engagiertes Treff-Team sich mit den jungen Leuten beschäftigt. „Wir sind sehr froh, dass Dennis jetzt hier ist“, bekräftigt Ralf Bornstedt, der als pädagogischer Leiter der Mediencooperative Steinfurt Vorgesetzter der Jugendpfleger vor Ort ist.

Im vergangenen Jahr habe es in der Teestube einige Personalwechsel gegeben, angefangen mit der ehemaligen Treffleiterin Lisa Runde, die in einen Osnabrücker Jugendtreff gewechselt ist. „Es dauert eine Weile, bis man die Leute vor Ort gut kennt und Vertrauen aufgebaut ist“, sagt Harmel. Umso wichtiger sei es, dass die Jugendpfleger über längere Zeit an einem Ort arbeiten.

Bereits seit Anfang Januar ist Heger nun erfolgreich dabei, sich in diese Rolle einzufinden. Erfahrung in der Steinfurter Jugendarbeit sammelt er bereits seit mehreren Jahren. Auch seinen Kollegen Mirko Harmel kennt der 27-Jährige aus verschiedenen Projekten gut.

Heger hat soziale Arbeit in Enschede studiert; außer in der Velper Teestube ist er auch als Schulsozialarbeiter an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Lengerich tätig. Den Weg zur Sozialarbeit habe er unter anderem über seine Fußballleidenschaft gefunden: Dass er gerne mit Menschen – am liebsten mit jungen Menschen – arbeite, sei ihm schon immer klar gewesen. Sein Fußballtrainer habe ihn schließlich auf die Idee gebracht, einen Weg in Richtung Sozialarbeit einzuschlagen. „Es ist sehr spannend, mit so ganz unterschiedlichen Menschen und Charakteren zu arbeiten“, erzählt Heger.

Das Publikum im Velper Treff deckt eine Altersspanne von 7 bis zu 20 Jahren ab. Der Schnitt liegt etwa bei 14 bis 15 Jahren. Ein Alter, in dem pubertätsbedingt etwa die Schule oft nicht leicht fällt. „Der große Unterschied in der offenen Jugendarbeit liegt gerade darin, dass wir keinen Lehrplan erfüllen müssen, keine Anforderungen an die Jugendlichen stellen“, erklärt Ralf Bornstedt.

So sei es den Besuchern möglich, ihre eigenen Vorstellungen und Ideen in den Jugendtreff mitzubringen und vielleicht sogar neue Projekte anzustoßen. An den Jugendpflegern sei es wiederum, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten einzubringen.

Dass das in der Teestube Velpe auch in der neuen Besetzung super funktioniert, davon ist Bornstedt überzeugt: „Dennis ist ein charismatischer Typ, der hat überhaupt keine Probleme, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen!“

Von den Treffbesuchern sei er bereits sehr gut aufgenommen worden, stellt Heger mit Blick auf seine ersten Wochen in Velpe fest. Die beiden Jugendpfleger machen sich nun daran, ein Programm für den Jahresanfang auf die Beine zu stellen. Geöffnet hat die Teestube immer montags von 16 bis 21 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 15 bis 20 Uhr.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4608042?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F4852225%2F4852227%2F
Nachrichten-Ticker