Feuerwehr Westerkappeln live erleben
Effektvoller Nachmittag

Westerkappeln -

Live erleben konnten zahlreicghe Besucher am Sonntagnachmittag die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Westerkappeln. Dabei gab es so manch effektvolle Knallerei.

Sonntag, 30.04.2017, 17:04 Uhr

Eine Fettexplosion ist nur dann ungefährlich, wenn die Feuerwehr sie kontrolliert herbeiführt.Feuerwehrmann Uwe Dierker (kleines Bild) demonstrierte, dass nur ein kleines Glas Wasser für eine gewaltige Verpuffung sorgt.An sechs Stationen konnte kleine und große Besucher Feuerwehrtechnik selbst ausprobieren.Auch ein Spreizer lässt sich mit Feingefühl bedienen.
Eine Fettexplosion ist nur dann ungefährlich, wenn die Feuerwehr sie kontrolliert herbeiführt.An sechs Stationen konnte kleine und große Besucher Feuerwehrtechnik selbst ausprobieren.Auch ein Spreizer lässt sich mit Feingefühl bedienen. Foto: Frank Klausmeyer

Vorsicht beim Flambieren  ! Wer beim Kochen damit seine Gäste beeindrucken will, spielt im wörtlichen Sinne mit dem Feuer. Denn schlimmstenfalls jagt er die ganze Küche in die Luft. Wie kleine Flammen auf dem Herd völlig außer Kontrolle geraten können, war am Sonntag eindrucksvoll auf dem Parkplatz am Bullerteich zu beobachten. Dort führte die Freiwillige Feuerwehr Westerkappeln anlässlich ihres Tages der offenen Tür ein paar Fettexplosionen herbei.

Wer einen brennenden Topf mit Wasser löschen will, macht alles falsch. Schon ein Schnapsglas voll sorgt für eine verhängnisvolle Verpuffung. „Das Volumen steigt um das 1700-fache“, erläuterte der stellvertretende Wehrführer Werner Ramatschi . Aus zwei Zentilitern würden 34 Liter – mit fatalen Folgen. Da kann sich ein Laie ausmalen, was bei einem Eimer voll Wasser geschähe. „Am besten den Deckel drauf, das erstickt die Flammen“, riet Ramatschi. Und die Feuerwehr zu rufen, ist sicher kein schlechter Tipp.

Auch mit leeren Spraydosen sollten Verbraucher vorsichtig hantieren. Die gehören in den Gelben Sack oder den Restmüll, aber nicht in den Ofen. Sonst fliegen einem die Behälter mit einem lauten Knapp um die Ohren.

Beim Tag der offenen Tür, bei dem sich auch der Rettungsdienst vorstellte, gab es natürlich nicht nur solch effektvolle Einlagen, sondern die Feuerwehrleute stellten sich und ihren Fuhrpark mit geballten Informationen vor. 76 Frauen und Männer setzen sich zurzeit bei Unfällen, Bränden und anderen Notfällen ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung ein. Hinzu kommen 22 junge Leute in der Jugendfeuerwehr.

Freiwillige Feuerwehr Westerkappeln live erleben

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  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer
  • Die Westerkappelner Freiwillige Feuerwehr stellte sich und ihre Arbeit am Sonntag zahlreichen Besuchern vor. Foto: Frank Klausmeyer

Elf Fahrzeuge stehen der Freiwilligen Feuerwehr Westerkappeln zur Verfügung. Im kommenden Jahr hofft diese, einen neuen Einsatzleitwagen anschaffen zu können.

Wie die örtliche Feuerwehr aufgestellt ist und was sie mit ihrem Fuhrpark und Gerätschaften leisten kann, konnten die Besucher nicht nur live erleben, sondern auch selbst ausprobieren. Es gab einen Parcours mit sechs Stationen, die Jung und Alt absolvieren durften. So galt es an einer Stelle mit einer Spreizzange Feingefühl zu beweisen. Mit dem Gerät, das sonst beim Bergen von Unfallopfern zum Einsatz kommt, musste ein Tennisball aufgenommen werden, ohne diesen zu zerquetschen. Natürlich durften die Kinder auch selbst einen kleinen Löschangriff simulieren und einmal das Führerhaus eines Tanklöschwagens erobern.

An jeder Station gab es einen Stempel. Wenn der Laufzettel voll war, wartete ein Freigetränk auf Abholung. Außerdem wanderten die Zettel in die Verlosung. Hauptpreis war eine Familiensaisonkarte fürs Freibad.

Der alle zwei Jahre stattfindende Tag der offenen Tür ging am Abend in die Verlängerung. Die Feuerwehr stellte einen Maibaum am Gerätehaus auf und lud anschließend zum Tanz in den Mai. Mit dabei waren die „Roseninselmusikanten“, die bereits am Nachmittag für Unterhaltung gesorgt hatten.

Möglicherweise war es der letzte Tag der offenen Tür an der Bullerteichstraße. „Wir hoffen, die Gäste beim nächsten Mal an der Mettinger Straße begrüßen zu können“, sagte Werner Ramatschi. Denn dort soll – wie berichtet – ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden.

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