Namibia-Projekt
Die Welt ein bisschen bunter gemacht

WEsterkappeln -

Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Viele kleine Leute, aus vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden die Welt verändern“. Mit diesem Motto im Gepäck reisten im vergangenen Jahr Kim Schröder, Lina Stalljohann und Niklas Schulte nach Otjiwarongo in der Republik Namibia.

Mittwoch, 19.07.2017, 15:07 Uhr

Freuen sich über ihren gepflasterten Hof: Die Hostelkids in Otjiwarongo. Im Rahmen des Konkreten Friedensdienstes hatten Kim Schröder, Lina Stalljohann und Niklas Schulte die Steine verlegt.
Freuen sich über ihren gepflasterten Hof: Die Hostelkids in Otjiwarongo. Im Rahmen des Konkreten Friedensdienstes hatten Kim Schröder, Lina Stalljohann und Niklas Schulte die Steine verlegt.

Vor Ort kamen sie im Sion Hostel der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, einem Internat und Kinderheim, unter. Die jungen Menschen aus Westerkappeln absolvierten dort ihr Projekt im Rahmen des Konkreten Friedensdienstes NRW, zu dem unter anderem das Pflastern des Innenhofes sowie die Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung der Hostelkids gehörten.

Wie sie die Welt der 85 Hostelkids ein kleines bisschen bunter und ein kleines bisschen schöner gemacht haben, berichtete die kleine Gruppe kürzlich im Obermettener Vereinsheim.

Auf die rund 70 Gäste aus Nah und Fern, wie es in einer Pressemitteilungheißt, wartete ein stimmungsvoller, abwechslungsreicher und kurzweiliger Vortrag. Neben allgemeinen Informationen über das Land im südlichen Afrika, wurde das gesamte Projekt einschließlich seiner Vorbereitung reflektiert. So berichteten die jungen Referenten über die Pflasterarbeiten, die trotz einiger Hürden erfolgreich beendet werden konnten, der Anschaffung und Montage von Feuerlöschern, der Organisation einer professionellen Brandschutz­unterweisung sowie der Ausstattung mit Hygiene- und Schulartikeln für die Kinder. Zudem kümmerten sich die drei intensiv um die Betreuung der Kinder im Grundschulalter. Dazu gehörten vor allem die Hausaufgabenbetreuung, die Erstellung eines Geburtstagskalenders sowie regelmäßige Fußballspiele.

Neben den vielen Erlebnisberichten, die zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken bewegten, übertrugen zahlreiche Video- und Tonausschnitte den Geist Namibias direkt nach Westerkappeln.

Zum Abschluss ihres Vortrages stellten Kim Schröder , Lina Stalljohann und Niklas Schulte vor, wie es mit ihrem Engagement für Namibia weitergehen wird. Im September wird eine 13-köpfige Gruppe des Posaunenchores aus Khorixas nach Westerkappeln reisen. Zusammen mit Mitgliedern der Kirchenband „Confession“ werden die Projektteilnehmer eine Ausstellung zum Agenda 2030 - Ziel „Reduzierte Ungleichheiten“ erarbeiten. Diese Ausstellung wird im Oktober in Westerkappeln und im kommenden Jahr in Namibia zu sehen sein. Die Referenten zeigten sich glücklich, dass an diesem Abend zahlreiche Spenden zur Realisierung des anstehenden Austausches gesammelt werden ko

Kim Schröder half auch bei den Hausaufgaben.

Kim Schröder half auch bei den Hausaufgaben.

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