Ferienbetreuung Offener ganztag
Viel Spaß rund um‘s Blaulicht

Westerkappeln -

Unter dem Thema „Blaulicht“ stehen die Angebote der Ferienbetreuung des Offenen Ganztags. Die Kinder haben das Motto selbst ausgewählt. Da gibt es viel zu erleben.

Montag, 14.08.2017, 19:08 Uhr

Hochklettern zwischen zwei Matten – eine Herausforderung, die viele Kinder gerne auf sich nahmen. Probieren geht es über Studieren.
Hochklettern zwischen zwei Matten – eine Herausforderung, die viele Kinder gerne auf sich nahmen. Probieren geht es über Studieren. Foto: Araann J. Christoph

Wer in dieser Woche einen Rettungswagen auf dem Schulhof der Gesamtschule sieht, umringt von Kindern, der muss keinen Schrecken bekommen, denn aller Wahrscheinlichkeit nach ist nichts Schlimmes passiert.

Die Ganztagsferienbetreuung der Westerkappelner Eltern-Initiative (Wespe) steht diesmal unter dem Thema „Blaulicht“. Dafür haben sich die Betreuer und Pädagogen rund um Einrichtungsleiterin Gabi Herrmann ein spannendes Programm einfallen lassen.

Seit Beginn des Offenen Ganztags 2004 mit rund 40 Kindern hat es in den großen Schulferien immer ein übergeordnetes Thema gegeben, an dem sich die geplanten Aktionen und Aktivitäten orientieren, erzählt Herrmann.

„Wir haben uns das Thema Blaulicht ausgedacht, aufgesplittet noch einmal wochenweise. In der ersten Woche geht es rund um die Polizei, also 110. Die zweite Woche beinhaltet dann die Rettung, und in der dritten Woche heißt es tatütata, die Feuerwehr ist da“, sagt Herrmann.

Das hat sich bewährt, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren sind mit Begeisterung dabei. Nicht nur sportlich wird das Thema mit einbezogen, etwa mit dem „Polizeitraining“ in der Sporthalle, sondern auch kreativ können die Kinder sich austoben.

Professionale Verstärkung ist ebenfalls zu Besuch in der Ferienbetreuung gewesen. So hat der Westerkappelner Ortspolizist Uwe Rissling dem Programm einen Besuch abgestattet und hat sich einer Flut von Fragen der Kinder gestellt. I

Auch Ballspiele gehören zum Programm.

Auch Ballspiele gehören zum Programm. Foto: Araann J. Christoph

m Polizeiauto durften die Mädchen und Jungen sogar probe sitzen.

Diese Woche kommt ein Rettungswagen vorbei und die Kinder bekommen die Möglichkeit, bei einem Erste-Hilfe-Kursus mitzumachen. Geplant ist außerdem ein Ausflug ins Krankenhaus nach Osnabrück.

Angeregt wurde das Thema von den Kindern selbst. Und im Team hat man sich dann schnell auf das Thema „Blaulicht“ geeinigt.

„Und das merkt man auch, die Kinder sind am Thema dran, das ist also wirklich ein kindgerechtes Thema. Wir haben auch Eltern mit einbezogen, die in dem Beruf tätig sind, wie eine Ärztin also das ist schon toll“, sagt Birgit Ostendorf , Jahrgangsstufenleiterin der vierten Klassen.

Jeden Tag ab 7.30 Uhr bis um 16.30 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, in der Ferienbetreuung etwas zu erleben. Darüber hinaus wird auch gemeinsam gefrühstückt und zu Mittag gegessen.

Rund 80 Kinder sind jeweils in den letzten drei Wochen der Sommerferien dort. Verteilt sind sie, ja nachdem wozu sie Lust haben, in den verschiedenen Räumen des Offenen Ganztags. Sie können Nähen, Backen, Basteln und Spielen, das meiste davon auch im Zusammenhang mit dem Thema „Blaulicht“. Langweilig wird es wohl kaum.

Besonders haben auch die zukünftigen Erstklässler die Chance, sich in den neuen Räumen zurechtzufinden und das pädagogische Team kennenzulernen. Zwar gibt es schon Schulvorbereitung in den Kindergärten, aber so können die Kinder auch ganz entspannt selbst die neue Umgebung erkunden, bis es in zwei Wochen dann richtig mit der Schule losgeht.

„Es ist ja doch was anderes als im Kindergarten, es ist ja schon etwas verschachtelter hier bei uns, da muss man erstmal als kleiner Mensch klarkommen“, sagt Herrmann.

Verpflichtend ist es nicht, alle drei Wochen in der Ferienbetreuung zu sein. Manche Kinder seien etwa nur die letzte Woche dort, und die anderen beiden noch im Urlaub. Das ist den Eltern sehr flexibel gehalten. Dennoch ist über die Dauer der drei Wochen das Personal vollständig da, also neun Pädagogen und fünf Praktikanten, die die Kinder von morgens bis abends betreuen.

Kinder aus Handarpe haben eine eigene Ferienbetreuung, die in den ersten drei Wochen stattfindet. Kooperationen zwischen diesen sind ebenfalls möglich.

Da die Räume mit rund 180 Kindern während der Schulzeit überlaufen sind, werden Ostendorf und ihr 4. Jahrgang im kommenden Schuljahr in zwei Räume der ehemaligen Realschule ziehen. So soll das Gebäude entlastet und auch der Lärmpegel heruntergeschraubt werden.

Auch in den Randferien wie Ostern, im Herbst oder Weihnachten wird diese Betreuung angeboten. „Und auch diese werden wieder unter interessanten Mottos stehen“. Im kommenden Jahr wird es auch erstmals eine Pfingstbetreuung geben.

Für den Rest der Sommerferien wünscht sich das Team um Gabi Hermann vor allem eines: „Gutes Wetter“.

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