Männerkreis Westerkappeln
Lebendige Fotos und bunte Dönekes

Westerkappeln -

Immer wieder geriet Horst-Dieter Beck während seines Bildervortrags über eine Flusskreuzfahrt, die er mit einer 16-köpfigen Reisegruppe aus der Region im September des vergangenen Jahres von Moskau nach St. Petersburg unternommen hatte, ins Schwärmen.

Dienstag, 09.01.2018, 14:01 Uhr

Ließ sich anstecken von dem begeisterten Bericht des früheren Pastors Horst-Dieter Beck (kl. Foto) über seine Flusskreuzfahrt von Moskau nach Sankt Petersburg: der Männerkreis der evangelischen Kirche.
Ließ sich anstecken von dem begeisterten Bericht des früheren Pastors Horst-Dieter Beck (kl. Foto) über seine Flusskreuzfahrt von Moskau nach Sankt Petersburg: der Männerkreis der evangelischen Kirche. Foto: Dietlind Ellerich

Immer wieder geriet Horst-Dieter Beck während seines Bildervortrags über eine Flusskreuzfahrt, die er mit einer 16-köpfigen Reisegruppe aus der Region im September des vergangenen Jahres von Moskau nach St. Petersburg unternommen hatte, ins Schwärmen. Der Männerkreis der evangelischen Kirche ließ sich Montag im Martin-Niemöller-Haus gerne von der Begeisterung und den Erinnerungen des Pastors im Ruhestand anstecken und verfolgte Becks wunderbare Fotos und lebendige, mit vielen Dönekes gespickten Ausführungen gespannt und fasziniert. Sie begannen mit einem Seitenhieb auf die unnachgiebige Haltung der russischen Fluggesellschaft, die in Düsseldorf nicht mit sich hatte reden lassen und sich geweigert hatte, statt des Manns Reinhard, auf den das Ticket versehentlich ausgestellt worden war, die „richtige“ Passagierin Reinhild nach Moskau zu befördern und endeten im Gedenken an die Blockade Leningrads, bei der zwischen September 1941 bis zum Januar 1944 über eine Million Menschen starben.

Dazwischen lagen im ersten Teil des Männerkreis-Abends ein intensiver Einblick in die russische Hauptstadt mit dem Kreml, dem Roten Platz, dem Kaufhaus GUM, der Basilius-Kathedrale und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten sowie nach der Pause 1771 Kilometer auf einem Kreuzfahrtschiff „im sehr gemütlichen DDR-Charme der 1970/80er Jahre“ über Flüsse, Kanäle und Seen bis an die Ostsee.

Beck führte die Männer ins moderne, ins schöne, aber auch ins historische und politische Moskau, und manch einer hätte sich gerne auf den Weg gemacht, um sich von dessen Ausführungen selber zu überzeugen. „Diese Stadt ist wunderschön, sie zu erleben und sich zu erschließen, ist eine große Freude“, stellte Beck immer wieder fest, und die Männer glaubten ihm sofort.

Auch die Bilder der folgenden Kreuzfahrt nach St. Petersburg machten Lust auf mehr und vor allem darauf, eine solche Reise entlang „der von wundervollen Palästen, Kirchen, Häusern, Dörfern und Wäldern ohne Ende gesäumten Ufern“ zu unternehmen. Er habe fast nur draußen gesessen, es sich gutgehen lassen und die herrliche Flusslandschaft genossen, räumte Beck ein, und die Männer, die die Reise via Fotos mitverfolgten, konnten es gut nachvollziehen. „Wahnsinn“, kommentierten die einen. „Das sieht gut aus“, bestätigten die anderen und meinten auch die Aufnahmen, auf denen Beck selber zu sehen war.

Tolle Bilder gab es auch von St. Petersburg, dem Ziel der Flusskreuzfahrt zu sehen. Der weitläufige Komplex der Eremitage, Isaak-Kathedrale, Schloss Peterhof, Katharinenpalast mit dem nachgebauten Bernsteinzimmer hatten nicht nur bei Beck tiefen Eindruck hinterlassen. „Jetzt kann ich das viele Gold nicht mehr sehen“, zitierte er einen Mitreisenden. Die Männer im Martin-Niemöller-Haus kommentierten dies schmunzelnd bis verständnisvoll.

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