Antrag der Grünen zum Feuerwehrgerätehaus Westerkappeln
Jugendliche aus dem Keller holen

Westerkappeln -

Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Westerkappeln ist noch nicht endgültig beschlossen, da machen sich Bündnis 90/Die Grünen schon Gedanken, was aus dem alten Gebäude an der Bullerteichstraße werden soll. Sie sehen in der dann frei werdenden Immobilie eine „wirtschaftlich realistische Möglichkeit für ein Begegnungszentrum“. Auch den Jugendtreff im Keller des Hauses Bonhoeffer wollen sie dort etablieren.

Donnerstag, 05.07.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.07.2018, 17:00 Uhr
Sollte ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden, stünde das jetzige Gebäude an der Bullerteichstraße leer. Die Ratsfraktion der Grünen schlagen nun vor, ein Begegnungszentrum daraus zu machen, in dem auch ein Jugendtreff etabliert wird.
Sollte ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden, stünde das jetzige Gebäude an der Bullerteichstraße leer. Die Ratsfraktion der Grünen schlagen nun vor, ein Begegnungszentrum daraus zu machen, in dem auch ein Jugendtreff etabliert wird. Foto: Frank Klausmeyer

Die Verwaltung soll die Eignung des alten Gerätehauses prüfen und die Ergebnisse den Ratsgremien zur Beratung vorlegen, heißt es in einem Antrag der grünen Ratsfraktion.

Vor allem möchte die Partei den Jugendtreff „JoyZ“ an neuer Lage etablieren. Der jetzige Standort im Keller des Hauses Bonhoeffer sei auf Dauer wenig zufriedenstellend, meinen die Grünen. Da alle Parteien im letzten Kommunalwahlkampf versprochen hätten, für die Jugend in Westerkappeln mehr tun zu wollen, hält die Fraktion dies offensichtlich für den besten Ansatz.

Das Feuerwehrgerätehaus, dessen Dachgeschoss vom Roten Kreuz genutzt wird, sei wegen seiner zentralen Lage sehr gut geeignet für eine Nachnutzung als offene Begegnungsstätte, heißt es im Antrag der Grünen: Schulzentrum und Freibad liegen in unmittelbarer Umgebung, überdies gebe es eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und genügend Parkplätze.

Dabei soll das Gebäude nach Vorstellung der Grünen nicht nur Jugendlichen offen stehen, sondern auch als Treffpunkt für andere Vereine und Gruppen dienen. Die Verwaltung soll deshalb Kontakt mit den örtlichen Vereinen und Verbänden aufnehmen, um den Bedarf nach so einem Begegnungszentrum zu erfragen. Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob zweckgebundene Mittel aus der Jugendarbeit für ein Jugendzentrum innerhalb einer öffentlichen Begegnungsstätte genutzt werden können.

Beraten wird der Antrag der Grünen, der am 20. Juni im Rathaus abgegeben wurde, frühestens Ende Oktober. Erst dann tagt der zuständige Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Senioren wieder.

Überlegungen für eine Begegnungsstätte gab es in der Vergangenheit immer wieder mal. So hatte ein Jugendbeirat, der sich aus an Lokalpolitik interessierten jungen Leuten zusammensetzte, vor einigen Jahren vorgeschlagen, den Hof Schildkamp an der Osnabrücker Straße entsprechend umzubauen. Dieser ist aber damals wie heute nur ein wenig einladendes „Begegnungszentrum“ für Asylbewerber.

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