Westerkappelner Kinderkulturprogramm gestartet
Pappmobil bringt viel Farbe ins Spiel

Westerkappeln -

„Fussel, Quaste und die Malererei“ heißt das Theaterstück, mit der die Organisatoren der Westerkappelner Kinderkulturkarte nach der Staffelübergabe in die 26. Kiku-Saison gestartet sind. Zu Gast war am Mittwoch das Pappmobil-Puppentheater mit seiner mitreißenden Inszenierung einer bunten Geschichte von Selbstvertrauen und Verzagtheit.

Sonntag, 14.10.2018, 13:10 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 17:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 13:10 Uhr
Dem Figuren- und Schauspieler Bernd Staklies gelingt es mühelos, sein junges Publikum zu begeistern und in die Entstehung seines Bildes einzubinden.
Dem Figuren- und Schauspieler Bernd Staklies gelingt es mühelos, sein junges Publikum zu begeistern und in die Entstehung seines Bildes einzubinden. Foto: Dietlind Ellerich

„Guckt mal, es ist alles da“, stellt der Maler auf der Bühne des Schulzentrums zufrieden fest. Kein berühmtes Bild ist da in 50 Minuten auf der Leinwand entstanden, sondern eins, das Spaß gemacht hat – dem Künstler selber, vor allem aber den kleinen Zuschauern, die das Geschehen in den vielen Bank- und Stuhlreihen dicht gedrängt verfolgen.

„Fussel, Quaste und die Malererei“ heißt das Theaterstück, mit der die Organisatoren der Westerkappelner Kinderkulturkarte nach der Staffelübergabe in die 26. Kiku-Saison gestartet sind. Zu Gast war am Mittwoch das Pappmobil-Puppentheater mit seiner mitreißenden Inszenierung einer Geschichte von Selbstvertrauen und Verzagtheit.

Dem Figuren- und Schauspieler Bernd Staklies gelingt es mühelos, sein junges Publikum zu begeistern und in die Entstehung seines Bildes einzubinden. So bringen sie die Farben ihrer Klamotten als bunte Blumen auf die Wiese und zeigen mit den Händen, wie sich der Weizen auf der Leinwand im Wind wiegt.

Stück für Stück vervollständigt sich das Gemälde auf der Bühne, erzählt die Geschichte von einem Spaziergang des Malers über die Wiese, am Fluss entlang, in den Wald hinein, vorbei am Weizenfeld, zum Haus mit den roten Ziegeln und dem grünen Turm. Boot, tanzende Schmetterlinge, wogender Weizen, ein Stein zum Sitzen und viele weitere liebevolle Details sind inklusive, so dass in zauberhafter Atmosphäre nach und nach ein wunderschönes Bild entsteht.

Ganz nebenbei erfahren die Kids vom Pariser Louvre als dem berühmtesten Museum der Welt, von der geheimnisvoll lächelnden „Mona Lisa“, vom Künstler Yves Klein und seinem Faible für die Farbe Blau und weiteren Details der internationalen Kunstszene.

Neben dem ausdrucksstarken Darsteller Staklies tummeln sich „Fussel“, der kleinste Pinsel, „Quaste“, der größte, immer schlecht gelaunte Pinsel, sowie „Opa Mü“, der älteste und bereits sehr müde Pinsel auf der Bühne und sorgen bei den Mädchen und Jungen für jede Menge Spaß.

Der Schauspieler Bernd Staklies schenkt sich nichts, lässt sich jederzeit auf das Publikum und dessen Begeisterung ein und macht aus der ersten Kiku-Aufführung des neuen Schuljahres einen gelungenen Auftakt.

So sah es auch das Team des Fördervereins Wespe, das am Mittwoch seine Feuerprobe in der Aula des Schulzentrums bestand. Auch dank der Unterstützung von Ellen Kutschwalski und Horst Meyer, wie die Neuen freimütig einräumten.

Meyer ließ es sich jedoch nicht nehmen, vor Beginn der Vorstellung noch einmal kräftig die Werbetrommel für Kiku zu schlagen. Auch wenn es für den Deutschen Engagementpreis nicht gereicht habe, gebe es noch Chancen auf den Publikumspreis und damit auf 10 000 Euro, lud er Kinder, Eltern, Erzieher und alle anderen Kiku-Freunde dazu ein, unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/action/list/#ep-awards-list-list für den Initiativkreis KiKu, Westerkappeln zu klicken.

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