Neue Müllbehälter und Warnhinweisschilder auf Autobahn-Rastplätzen
Autobahnniederlassung Hamm im Großeinsatz

Westerkappeln -

Bereits seit einigen Monaten ist die Autobahnniederlassung Hamm des Landesbetriebes Straßen.NRW unter dem Arbeitstitel „Afrikanische Schweinepest“ im Großeinsatz auf den Rastplätzen entlang der Autobahnen.

Freitag, 19.10.2018, 13:28 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.10.2018, 13:28 Uhr

Bei den Arbeiten handelt es sich um Vorkehrungen gegen eine Ausbreitung der Seuche nach Deutschland. Wie Bernd Höne, Abteilungsleiter Betrieb und Verkehr, bestätigt, soll der Einsatz bis Anfang November beendet sein. Mit einem laut Höne „erheblichen“ Aufwand sollen bis dahin zahlreiche Zäune repariert, Müllbehälter gesichert und Warnhinweisschilder aufgestellt werden. Insgesamt, so der Abteilungsleiter, „haben wir allein rund 100 Schilder des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestellt.“ Auf ihnen wird mit Symbolen (Wildschwein und Abfallkorb) darauf hingewiesen, dass unachtsam weggeworfene Speisereste das Virus aus Osteuropa einschleppen könnten. Ferner wird darum gebeten, diese nur in verschlossene Behälter zu werfen. Darüber hinaus würden die Abfalleimer jetzt häufiger entleert, berichtet Höne.

Die Autobahnniederlassung Hamm betreut ein Netz von mehr als 1000 Kilometern Autobahn und ist unter anderem auch zuständig für rund 100 Rastplätze. Das Verbreitungsgebiet der Niederlassung erstreckt sich von Nord nach Süd zwischen den Straßenmeistereien Lengerich und Freudenberg und West nach Ost zwischen Dorsten und Herford.

Die Autobahnniederlassung ist tätig geworden, nachdem unter anderem das Kreisveterinäramt Steinfurt bei Kontrollen auf den Rastplätzen in der Region im Sommer dieses Jahres Mängel festgestellt hat. Um zu verhindern, dass Wildschweine möglicherweise mit dem ASP-Virus infizierte Essensreste fressen, seien die Schutzvorkehrungen von großer Bedeutung, betont der Leiter des Kreis-Veterinäramtes Dr. Christoph Brundies.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6132221?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F
1100 vertrauliche Mails mitgelesen
Das Auslesen des Passwortes machte es möglich, sich Zugriff auf das Mailkonto des Greveners zu verschaffen. Der Täter soll pikanterweise ein Familienmitglied sein.
Nachrichten-Ticker