Zum 30-jährigen Jubiläum: Frauenchor Seeste gibt Konzert
Stimmungsvoll und international

Westerkappeln/Hasbergen-Gaste -

Der Festsaal im Gasthaus Thies in Hasbergen-Gaste bildete am Samstag den würdigen Rahmen für das Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Frauenchores Seeste. Unter dem Motto „Vive l’amour – es lebe die Liebe“ hatte der Chor eingeladen, und die Besucher waren zahlreich erschienen. Großer Applaus empfing die Sängerinnen bei ihrem traditionellen Einzug.

Montag, 22.10.2018, 16:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.10.2018, 14:52 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 22.10.2018, 16:26 Uhr
Sangen vor ausverkauftem Haus: Die Sängerinnen des Frauenchores Seeste. Wurden geehrt: Gerda Schoppmeier, Anneliese Niehaus und Hilde Hoge (kl. Foto, von links).
Sangen vor ausverkauftem Haus: Die Sängerinnen des Frauenchores Seeste. Wurden geehrt: Gerda Schoppmeier, Anneliese Niehaus und Hilde Hoge (kl. Foto, von links). Foto: Gernot Gierschner

Sigrid Kortkamp begrüßte neben den zahlreichen Besuchern – das Konzert war ausverkauft – auch Westerkappelns Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer und Lottes Bürgermeister Rainer Lammers sowie Erwin Brinkmeier vom Chorverband Nordrhein-Westfalen, der auch die Ehrungen langjähriger Chorsängerinnen vornahm.

Der Frauenchor Seeste hatte sich für dieses Konzert die Unterstützung des Männergesangsvereins Seeste zugesichert. Musikalisch unterstützt wurden die Sänger zudem durch „Das Kleeblatt“ aus Westerkappeln. Die drei Musiker Friedhelm Meyer, Dieter Hooge und Otto Koopmann sowie Akkordeon-Spielerin Gitta Rohde-Wybieralski waren nach Absage einer anderen Gruppe spontan eingesprungen.

Imke Redeker, die eloquent und humorvoll durch das Programm führte, bemerkte schmunzelnd: „Ich habe gehört, dass die Gitta vor zwei Stunden noch den Rasen gemäht hat und nun ist sie hier, vielen Dank dafür.“

Der Frauenchor Seeste eröffnete das Konzert mit der Barcarole aus der Oper Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach. Der wiegende Rhythmus des Liedes, ursprünglich das Lied venezianischer Gondolieri, traf genau die Stimmung im Saal, und von Beginn an wurde mitgeschunkelt. Dabei wurde das Lied nur auf das Drängen von Chorleiter Dieter Hooge ins Programm genommen. Imke Redeker: „Eigentlich wollten wir das Lied nie wieder singen, aber der Dieter war unerbittlich.“

Das nächste Musikstück – das Volkslied „Dat du min Leevsten büst“ – passte wundervoll zur Stimmung. Es schloss sich der Motto gebende Song „Vive l’amour“ (Ihr Freunde, lasst uns fröhlich sein) von Otto Groll an. Alle Lieder wurden von „Bernie“ Hammer am Klavier begleitet.

Es folgte ein bunter Strauß aus Volksliedern, Schlagern, Musical-Melodien – auch diese Mischung sorgte für Stimmung, Spaß und gute Laune. „Kann es wirklich Liebe sein“, im Original Can You Feel the Love Tonight, aus dem Disney-Zeichentrickfilm Der König der Löwen bildete den Höhepunkt und den Abschluss vor der ersten Pause.

Danach betraten die Männer vom MGV Seeste die Bühne. Auch sie hatten einen stimmungsvollen Reigen an Liedern mitgebracht. Zum Einstieg sangen sie „Die Rose“ („The Rose“, ein Lied aus dem Jahr 1979, das von Bette Midler interpretiert wurde). Richtig romantisch wurde es dann mit dem Bekenntnis: „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“. Einem Lied der Nilson Brothers, von denen man dem Namen nach denken könnte, sie stammten aus dem fernen Amerika. Dem ist jedoch nicht so, sind die drei doch in der Oberpfalz geboren.

Im Anschluss an den Auftritt erfolgte durch Erwin Brinkmeier die Ehrung langjähriger Sängerinnen des Chores. Gerda Schoppmeier, Anneliese Niehaus und die 90-jährige Hilde Hoge wurden für 30 Jahre „Singen im Chor“ geehrt, sind somit als Gründungsmitglieder immer noch aktiv.

Nach dem Auftritt des „Kleeblatts“ und der zweiten Pause wurde das Konzert mit einem Auftritt des Projektchores fortgesetzt. Dieser Chor bildet sich immer vor einem Konzert des Frauenchores und ist ein Angebot an Sangesfreunde und -freundinnen, ohne große Vorkenntnisse in der Gemeinschaft zu singen. Geringer Aufwand und wenig Probenarbeit stehen viel Spaß und Freude gegenüber.

Anders als im Frauenchor, der ausschließlich auf Deutsch singt, werden hier auch internationale Lieder gesungen. Am Samstag zum Beispiel der Hit „The Lion sleeps tonight“ und „Mama Loo“, der Ohrwurm der Les Humphries Singers.

Das fast dreistündige Konzert endete mit tosendem Beifall für alle Sängerinnen und Sänger und natürlich nicht ohne eine Zugabe der beteiligten Chöre.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6135521?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F
Öffnungszeiten in Enschede bereiten deutschen Nachbarn Bauchschmerzen
Verkaufsoffene Sonntage sind in den Niederlanden nicht generell vorgesehen. Die Kommunen entscheiden darüber selbst., die Mitarbeiter der Geschäfts sind wiederum berechtigt, die Arbeit am Sonntag abzulehnen,
Nachrichten-Ticker