Gefahr in der dunklen Jahreszeit
Fußgänger und Radfahrer sollten sich sichtbar machen

Tecklenburger Land -

In der dunklen Jahreszeit bergen Dunkelheit, Niederschläge sowie Kälte gepaart mit schwierigen Straßenverhältnissen viele Gefahren, vor allem für für die sogenannten schwächsten Verkehrsteilnehmer. In nur einer Woche sind bei Unfällen im Kreis Steinfurt mehr als ein Dutzend Radfahrer und Fußgänger verletzt worden, berichtet die Polizei.

Freitag, 11.01.2019, 23:00 Uhr
Radler sollten – besonders in der dunklen Jahreszeit – darauf achten, dass die Beleuchtung des Fahrrades ordnungsgemäß funktioniert.
Radler sollten – besonders in der dunklen Jahreszeit – darauf achten, dass die Beleuchtung des Fahrrades ordnungsgemäß funktioniert. Foto: Colourbox

Seit vergangenen Samstag (5. Januar) hat sie acht Verkehrsunfälle verzeichnet, bei denen Radfahrer leicht verletzt wurden. In einem Fall handelte es sich um ein Pedelec. Sechs der Unfälle ereigneten sich laut Mitteilung in Rheine, einer in Neuenkirchen und einer in Steinfurt. Zudem wurden in dieser Zeit sieben Fußgänger bei Unfällen verletzt, ein Kind dabei schwer. Diese Verkehrsunfälle ereigneten sich in Rheine, Neuenkirchen, Steinfurt und jeweils zwei in Ibbenbüren und in Emsdetten.

Alle Verkehrsteilnehmer seien vor diesem Hintergrund besonders gefordert, mahnt die Polizei im Kreis Steinfurt in einer Mitteilung. Fußgänger und Fahrradfahrer seien oft schwer zu erkennen. Autofahrern werde die Fahrt durch Reflektionen oder eine fehlende Rundumsicht erschwert. Richtig gefährlich werde es im öffentlichen Verkehrsraum, wenn Fahrzeuge dann noch mit einer fehlerhaften oder nicht funktionierenden Ausstattung – meist die Beleuchtung – unterwegs seien.

Für Fußgänger könne eine reflektierende Kleidung in dieser Jahreszeit in vielen Situationen lebensrettend sein, betont die Polizei. Der Appell an Fußgänger und Radfahrer laute daher, sich sichtbar zu machen. Pkw- und Lkw-Fahrer wie auch Radler sollten jederzeit darauf achten, ob ihr Fahrzeug in technisch einwandfreiem Zustand und den jetzigen winterlichen Bedingungen angepasst ist. Das Tragen eines Fahrradhelms schütze überdies vor schweren Kopfverletzungen.

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