Schützenverein Ost- und Westerbeck
Viel Arbeit vor der Brust

Westerkappeln -

Ein lebendiger Verein steht und fällt mit der Bereitschaft möglichst vieler Mitglieder da mitanzupacken, wo Hilfe gebraucht wird. Beim Schützenverein Ost- und Westerbeck herrscht dahingehend kein Mangel. Das ist jetzt bei der Generalversammlung im Schießstand an der Roseninsel deutlich geworden. Auch in diesem Jahr haben die Schützen einige Arbeit vor der Brust.

Mittwoch, 16.01.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 13:50 Uhr
Der neue Vorstand des Schützenvereins Ost- und Westerbeck (von links): Sven Friedrich, Achim Kuhl, Bernd Fliehe, Lars Diekmann, Karl-Heinz Schmidt, Ewald Böhme (Ehrenvorsitzender), Jürgen Plümer, Lukas Büscher. Es fehlt Diane Bartke
Der neue Vorstand des Schützenvereins Ost- und Westerbeck (von links): Sven Friedrich, Achim Kuhl, Bernd Fliehe, Lars Diekmann, Karl-Heinz Schmidt, Ewald Böhme (Ehrenvorsitzender), Jürgen Plümer, Lukas Büscher. Es fehlt Diane Bartke Foto: privat

Ein knappes Drittel der aktuell 167 Mitglieder war zur Versammlung erschienen. Während Vorsitzender Lars Diekmann durch die umfangreiche Tagesordnung führte, ließen sich die Ehepartner und Lebensgefährtinnen nebenan Kaffee und Kuchen schmecken. Diekmann begrüßte besonders die amtierende Königin Annette Leppert und ihren Mann Günter, den Ehrenvorsitzenden Ewald Böhme sowie den Vorsitzenden der Freizeitfußballer vom 1. FC Westerbeck Marc Witte.

Sein Dank galt allen aktiven Schützen, insbesondere dem Arbeitskreis Roseninsel um Manfred Hemmer und Achim Timmermann, der das Vereinshaus „in Schuss“ hält.

Nach seinem Jahresbericht übergab Diekmann das Wort an Kassierer Karl-Heinz Schmidt, der von einer zufriedenstellenden Finanzlage sprach. Schießwart Jürgen Plümer zog aus sportlicher Sicht ebenfalls ein positives Fazit: „Es war ein erfolgreiches Jahr, aber wir müssen besser werden.“

Die Kasse war von Stefan Beimdiek und Konrad Wittbrodt geprüft und für ordnungsgemäß befunden worden, so dass der Neuwahl des Vorstandes nichts mehr im Wege stand. Dabei setzten die Mitglieder auf Kontinuität: In geheimer Wahl wurden Lars Diekmann, sein Stellvertreter Bernd Fliehe als auch Schriftführer Achim Kuhl bestätigt. Per Handzeichen erhielten ebenso die stellvertretende Schriftführerin Diane Bartke, Kassierer Karl-Heinz Schmidt, dessen Stellvertreter Sven Friedrich sowie Schießwart Jürgen Plümer das Vertrauen.

Einzig für die Position des stellvertretenden Schießwartes gibt es mit Lukas Büscher ein neues Gesicht. Dank und Anerkennung sprach Diekmann dem Vorgänger Friedrich-Wilhelm Schütte aus, der 35 Jahre lang in unterschiedlichen Funktionen – vom Adjutanten bis zum König (1992) – den Verein tatkräftig unterstützt hat.

Viel zu besprechen gab es unter „Sonstiges“: Dieses Jahr will der Schützenverein Ost- und Westerbeck den Kugelfang des Schießstandes renovieren und den Brückenbelag der Roseninsel erneuern. Lange diskutiert wurde über ein Rauchverbot im Schützenhaus. Am Ende sprachen sich die Mitglieder gegen ein striktes Verbot aus. Es soll aber geprüft werden, einen Unterstand für die Raucher zu bauen. Außerdem möchte der 1874 gegründete Verein die lückenhafte Chronik schließen. Dazu sollen Freiwillige gesucht werden, die die gesamten Unterlagen sichten, digitalisieren und vervollständigen – wenn nötig auch mit Unterstützung Außenstehender

Karl-Heinz Schmidt informierte schließlich über die neue Datenschutzgrundverordnung. Er hat dazu ein Schriftstück aufgesetzt, dass nach seinen Angaben jedes Vereinsmitglied unterzeichnen soll. Schmidts Resümee: „Das ist sehr wichtig, aber unglaublich kompliziert.“ Vom Heimatschützenbund Tecklenburger Land habe es dazu leider keinerlei Unterstützung oder Informationern gegeben, kritisierte der Kassierer.

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