Westerkappelner Interessengemeinschaft gibt sich neuen Namen
Aus IHGW wird „Das Kappelner Band“

Westerkappeln -

Die Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe Westerkappeln (IHGW) scheint ihre Krise überstanden zu haben. Während seiner Jahreshauptversammlung am Dienstagabend wählte der Verein nicht nur neue Vorstandsmitglieder, sondern gab sich auch einen neuen Namen. Statt IHGW firmiert der Verein nunmehr unter „Das Kappelner Band“.

Mittwoch, 27.02.2019, 18:00 Uhr
Katja Otte (links) ist als Vorsitzende der Interessengemeinschaft, die jetzt unter „Das Kappelner Band“ firmiert, wiedergewählt worden. Ute Priggemeyer und Sibylle Schwope (nicht auf dem Foto) sind stellvertretende Vorsitzende des Vereins.
Katja Otte (links) ist als Vorsitzende der Interessengemeinschaft, die jetzt unter „Das Kappelner Band“ firmiert, wiedergewählt worden. Ute Priggemeyer und Sibylle Schwope (nicht auf dem Foto) sind stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Foto: Astrid Springer

Ein Band, wie die Vorsitzende Katja Otte erläutert, „das sich durch Westerkappeln zieht und die Akteure miteinander verbindet – in lokaler, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht“. Es sei, so berichtet Otte im Nachgang sichtlich erfreut, eine „produktive Versammlung“ gewesen.

Das war nicht immer so. Nachdem der frühere IHGW-Vorsitzende Martin Laumann-Stening seinen Rückzug angekündigt hatte, machte sich zeitweise Untergangsstimmung breit. Während einer Versammlung im Oktober 2016 stand der Verein kurz vor der Auflösung, berappelte sich dann aber wieder. Mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung wird mittlerweile versucht, die Gemeinschaft aus vorwiegend Kaufleuten auf breitere Füße zu stellen.

Dass sich die Mitglieder auch aus eigener Kraft neu aufstellen können, haben sie jetzt bewiesen. „Wir möchten ein Verein für all jene sein, die etwas für Westerkappeln erreichen wollen, denen der Ortskern am Herzen liegt und dieses unwürdige Trauerspiel nicht mehr hinnehmen möchten“, so Otte. Oberstes Ziel der Arbeit sei es, „die Attraktivität des gemeinschaftlichen Dorflebens erheblich zu steigern“. Ausdrücklich hätten sich die rund 20 anwesenden Mitglieder zudem darauf verständigt, auch Jugendliche und Senioren einzubeziehen.

Konkret auf der Agenda stehen laut dem Bericht der Vorsitzenden die Wiederbelegung der Internetseite des Vereins, die Entwicklung eines neuen Logos sowie die Präsenz in sozialen Medien wie Facebook. Hierfür, sagt Otte, würden jetzt Gremien gebildet.

Einen ersten Erfolg in Sachen „den Verein auf breitere Füße stellen“ kann die Vorsitzende bereits präsentieren. Mit Sibylle Schwope ist eine Privatperson in den Vorstand gewählt worden. Die Westerkappelnerin ist zweite stellvertretende Vorsitzende. Zu ihrer ersten Vorsitzenden haben die Mitglieder Katja Otte wiedergewählt. Ebenfalls stellvertretende Vorsitzende ist weiterhin Ute Priggemeyer. Neu im Vorstand ist auch Martin Speer. Er hat das Amt des Kassierers übernommen. Des Weiteren verstärken Astrid Springer (Schriftführerin) sowie Linda Priggemeyer und Sparkassen-Filialleiter Raphael Köllmann (beide Kassenprüfer) den Vorstand.

Otte weist ferner darauf hin, dass sich der Stammtisch, den die Mitglieder in der Versammlung ins Leben riefen, nicht – wie da vereinbart – jeden ersten Dienstag, sondern jeden zweiten Dienstag im Monat in der Gaststätte Schröer trifft. Erstmalig also am 12. März.

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