Bauarbeiten im Westerkappelner Schulzentrum
„Große OP am offenen Herzen“

Westerkappeln -

Die Erweiterung für das „Haus der Wespe“ ist in vollem Gange. In den Sommerferien sollen die Bauarbeiten an der Grundschule am Bullerdiek beginnen. „Das wird eine große OP am offenen Herzen“, meinte Leiterin Anne Frickenstein jetzt im Schulausschuss.

Freitag, 12.04.2019, 16:56 Uhr
Die Bauarbeiten für die Erweiterung am „haus der Wespe“ – im Hintergrund das Bestandsgebäude – machen Fortschritte. Aus einer Fertigstellung zum kommenden Schuljahr wird aber wohl nichts.
Die Bauarbeiten für die Erweiterung am „haus der Wespe“ – im Hintergrund das Bestandsgebäude – machen Fortschritte. Aus einer Fertigstellung zum kommenden Schuljahr wird aber wohl nichts. Foto: Frank Klausmeyer

Die Grundschule mit ihren zurzeit rund 340 Kindern bereite sich darauf vor, „dass so zu organisieren, dass der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.“

Der Offene Ganztag war bislang durch die Bauarbeiten am „Haus der Wespe“ noch nicht sonderlich eingeschränkt. In den kommenden Wochen, wenn eine Bauwand gezogen ist, weil auch im Bestandsgebäude umgebaut wird, dürfte sich das aber ändern. „Dann wird alles ein bisschen eng, aber das ist machbar“, sagte Elke Schröer , stellvertretende Leiterin des Ganztags.

Noch enger werden könnte es dort nach den Sommerferien: Weil bis dahin die Erweiterung nicht abgeschlossen ist und die Gesamtschule zwei Klassenräume, die jetzt noch dem Ganztag zur Verfügung stehen, selber benötigt, „brauchen wir auf jeden Fall ein Provisorium für etwa 50 Kinder“, betonte Schröer.

Derzeit nehmen knapp 200 Kinder das Betreuungsangebot wahr, 180 von ihnen sind in der Mensa der Gesamtschule angemeldet. Teilweise könnten diese mittags auch in der Aula essen, berichtete Schröer. Das entzerrt den Andrang offenbar. Nach Abschluss der Erweiterung der Grundschule am Bullerdiek wird es dort eine eigene Mensa geben. Das Buffetkonzept der Stattküche, die die Gesamtschule beliefert, wolle man gerne beibehalten, sagte Schröer.

An der Grundschule Handarpe ist die Situation räumlich auf jeden Fall entspannter. Dort sei ein neuer Werk- und Kunstraum eingerichtet worden, der früher von Flüchtlingen genutzt worden sei, erläuterte SchulLeiterin Marlies Graessle. Und ein weiterer Raum stehe nun der Theater AG zur Verfügung.

Keine besonderen Vorkommnisse hatte auch Beatrix Schmidt aus dem offenen Ganztag in Handarpe zu vermelden. Es sei aber zu beobachten, dass immer mehr Familien das Betreuungsangebot wahrnähmen. Im ersten Jahrgang seien 19 von 29 Schülerinnen und Schülern angemeldet.

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