Förderverein Wespe zieht positive Bilanz seiner ersten Kiku-Saison
Überrascht vom großen Aufwand

Westerkappeln -

„Wir waren überrascht, wie viel Arbeit und Aufwand hinter der Organisation der Theateraufführungen steckt“, räumt Astrid Pflüger-Ott. „Wir“, das ist das Team des Fördervereins Wespe, das vergangenen Herbst erstmals die Regie für das Kinderkulturprogramm Westerkappeln übernommen hatte. Jetzt war es Zeit für eine erste Bilanz.

Montag, 15.04.2019, 17:00 Uhr
Das Kiku-Team der Wespe zieht ein positives Fazit seiner ersten Saison in Eigenregie. Es freut sich auf die kommende Saison und hofft, dass wieder viele Helfer am Ball sind.
Das Kiku-Team der Wespe zieht ein positives Fazit seiner ersten Saison in Eigenregie. Es freut sich auf die kommende Saison und hofft, dass wieder viele Helfer am Ball sind. Foto: Dietlind Ellerich

„Es war eine tolle Saison, die Planung für 2019/2020 läuft, und wir hoffen, dass alle am Ball bleiben und genauso viel Spaß haben wie in der ersten Spielzeit.“ Petra Kleen und Astrid Pflüger-Ott ziehen ein positives Fazit der ersten Kinderkultur-Saison unter der Leitung des Vereins Wespe (Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben).

Beim Dankeschön-Nachmittag in der Kuchenwerkstatt in Lotte-Wersen bestätigten viele ehrenamtliche Helfer den Eindruck der beiden Frauen. Vertreter von Kindertagesstätten und Ganztagsgrundschulen erinnerten sich an tolle Theateraufführungen, an denen die Kinder viel Spaß gehabt hätten. „Wir haben Kiku mit einem großen Team von Ellen Kutschwalski und Horst Meyer übernommen und waren überrascht, wie viel Arbeit und Aufwand hinter der Organisation der Theateraufführungen steckt“, räumt Pflüger-Ott unumwunden ein.

Das fängt bei der Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Figurentheatern an, geht über die Vorbereitungen in der Aula des Schulzentrums und hört mit der Resonanz auf die Aufführungen noch lange nicht auf. „Wir mussten erst einmal lernen, welche Künstler bei unseren Kindern gut ankommen“, erklärt das inzwischen gut eingespielte Team.

Es hat für die kommende Saison bereits Konsequenzen gezogen. „Theater, die mit großen Figuren auf einer erhöhten Bühne spielen, können auch aus den hinteren Reihen gut verfolgt werden“, haben die Organisatoren beobachtet, dass die Mädchen und Jungen dann eher am Ball bleiben. Theaterleute, die die Kids ins Geschehen einbeziehen, kommen ebenfalls gut an.

Damit möglichst viele Kinder gut sehen können, werden die Zuschauerreihen wie in den vergangenen Monaten auch in Zukunft nach hinten aufsteigend aufgebaut. Die ersten Kinder sitzen oder liegen auf Matten, dahinter folgen etwas erhöht die auf Schaumstoffkissen, dann auf Turnbänken und zuletzt die Stuhlreihen. Das hat sich bewährt und wird auch so sein, wenn am Mittwoch, 9. Oktober, um 15.30 Uhr das Theater Töfte aus Halle mit dem Stück „Das Kamel aus dem Fingerhut“ den Auftakt macht. Weitere Termine sind am 13. November, 11. Dezember, 15. Januar, 12. Februar und 11. März. Da noch nicht alle fest gebucht sind, wollen die Veranstalter noch nicht verraten, welche Theater welche Stücke spielen. Sie versprechen aber, dass die kleinen und großen Zuschauer sich auf eine bunte Mischung aus Neuem und Bewährtem freuen können.

Übrigens, wenn die Sponsoren wie den vergangenen Jahren bereit seien, Kiku finanziell zu unterstützen, könnten die günstigen Preise für Abos und Einzelkarten in der kommenden Saison erst einmal gehalten werden, rührt das Wespe-Team bei potenziellen Geldgebern kräftig die Werbetrommel.

Dankbar sind sie zudem für die weitere Unterstützung durch Ellen Kutschwalski und Horst Meyer, die den „Neuen“ immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, sowie durch den Verein Wabe Westerkappeln.

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