Caritas-Beratungsstelle
Digitale Medien im Fokus

Tecklenburger Land -

Der Umgang mit neuen Medien geht nicht in allen Familien konfliktfrei vonstatten. Das merken auch die Mitarbeiter der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder des Caritasverbandes Tecklenburger Land in Ibbenbüren.

Donnerstag, 18.04.2019, 13:25 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 13:30 Uhr
Die Mitarbeiter der Caritas-Beratungsstelle Melanie Westphal, Silke Stratmann, Katja Rogge, Cathrin Vörckel, Sara Rüschenschmidt, Volker Schrameyer, Barbara Hugenroth, Christiane Fließ (Fachdienstleiterin), Claudia Vorberg, Guido Holtkamp und Jutta Austermann(von links) haben auch in diesem Jahr zahlreiche Angebote für Familien im Programm.
Die Mitarbeiter der Caritas-Beratungsstelle Melanie Westphal, Silke Stratmann, Katja Rogge, Cathrin Vörckel, Sara Rüschenschmidt, Volker Schrameyer, Barbara Hugenroth, Christiane Fließ (Fachdienstleiterin), Claudia Vorberg, Guido Holtkamp und Jutta Austermann(von links) haben auch in diesem Jahr zahlreiche Angebote für Familien im Programm. Foto: Brigitte Striehn

Mit ihrem Fachwissen und einer gehörigen Portion Neugier entwickeln sie für diesen Klientenkreis angemessene Hilfen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um die nötige Kompetenz bei der Anwendung von Smartphone, Facebook und Co. zu erwerben, sei die Aufrechterhaltung der Gesprächsfähigkeit zwischen den Generationen eine wichtige Grundlage, betonen die Teammitglieder. Die Sensibilisierung der Eltern für den Medienkonsum ihrer Kinder und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten spielt bei der Erziehungsberatung eine große Rolle.

Im Jahresbericht der Beratungsstelle stellt Fachdienstleiterin Christiane Fließ das Thema digitale Medien in den Vordergrund. Bei der Teambesprechung im April wurde deutlich, dass sich zudem alle gesellschaftlich relevanten Themen in der Beratungstätigkeit widerspiegeln. Trennung und Scheidung, psychische Belastungen, Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot oder Mobbing sind unter anderem Gründe dafür, dass Eltern Rat suchen.

Es gibt kurze Wartezeiten, ein Erstgespräch ist meist innerhalb von zwei bis drei Wochen möglich, so die Caritas . Kooperationspartner sind Kindergärten, Familienzentren, Grundschulen, Jugendamt, Netzwerk „Frühe Hilfen“ sowie das Klinikum.

Schwerpunktthemen waren im vergangenen Jahr Trennung und Scheidung, Oppositionelles Verhalten, Selbstwertgefühl oder psychische Auffälligkeiten und Suchterkrankungen der Eltern. Dabei erfüllt die Erziehungsberatung auch eine Lotsenfunktion zu anderen Systemen. Die Gruppenangebote verfolgten unterschiedliche Ziele wie Aufarbeitung von Mobbingerfahrungen, Erlernen von Arbeitstechniken, Freude mit dem Baby oder Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen.

In diesem Jahr werden die vorhandenen Angebote nach Angaben des Verbandes aufrechterhalten und flexibel erweitert. Das Team sieht sich auch als Ansprechpartner für Eltern, deren Kinder in Obhut genommen wurden oder für Migrantenfamilien. Aufgabe des Teams ist es, Konflikte zu lösen und Stabilität zu vermitteln.

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