Wettbewerb für Klimaschutz
„Stadtradeln“: Westerkappeln macht erstmals mit

Westerkappeln -

Die Gemeinde Westerkappelner macht erstmals beim internationalen Wettbewerb „Stadtradeln“ mit. Seit mehr als zehn Jahren treten Kommunalpolitiker und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Westerkappeln ist vom 30. Mai bis zum 19. Juni mit von der Partie.

Mittwoch, 08.05.2019, 06:00 Uhr
Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer und die Klimaschutzbeauftragte Franziska Müller hoffen, dass viele Bürger fürs „Stadtradeln“ in die Pedalen treten.
Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer und die Klimaschutzbeauftragte Franziska Müller hoffen, dass viele Bürger fürs „Stadtradeln“ in die Pedalen treten. Foto: Gemeinde Westerkappeln

Neben der Gemeinde Westerkappeln werden weitere zwölf Kommunen des Kreises Steinfurt am „Stadtradeln“ teilnehmen: Emsdetten, Hörstel, Horstmar, Ibbenbüren, Lotte, Metelen, Mettingen, Neuenkirchen, Rheine, Saerbeck, Steinfurt und Wettringen. Mitmachen können laut Mitteilung der Gemeinde die Mitglieder der Räte sowie alle Einwohner und alle Personen, die in Westerkappeln arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Anmelden können sich Interessierte ab sofort unter www.stadtradeln.de/westerkappeln.

„Beim ,Stadtradeln´geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Franziska Müller , Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde. Durch ihre Teilnahme wolle die Gemeinde ein Zeichen setzen für nachhaltige Mobilität, ergänzt Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer . Radverkehr sei ein wichtiger Baustein klima- und umweltverträglicher Mobilität. „Der Wettbewerb spornt hoffentlich viele Bürger an, öfter mit dem Fahrrad zu fahren und das Auto stehen zu lassen“, sagt Große-Heitmeyer.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen (COin Deutschland verursache der Verkehr, erläutert Franziska Müller. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen COvermeiden.

Jeder kann laut Mitteilung ein „Stadtradeln“-Team gründen oder einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad für private und berufliche Strecken nutzen, empfehlen die Bürgermeisterin und die Klimaschutzbeauftragte. „Jeder Kilometer zählt – egal, wo die Leute innerhalb oder außerhalb von Deutschland Fahrrad gefahren sind.“ Die geradelten Kilometer können online eingetragen werden. Bis zu sieben Tage nach Abschluss des Wettbewerbs kan die absolvierte Strecke noch nachträglich ergänzt werden.

Noch einfacher geht es laut Mitteilung mit der „Stadtradeln“-App, die die gefahrenen Kilometer automatisch erfasse. „Stadtradeln“-Teilnehmer, die nicht über einen Internetzugang verfügen, können die Radkilometer auf einem Erfassungsbogen notieren und der „Stadtradeln“-Koordinatorin mitteilen.

Einen besonderen Beitrag zum „Stadtradeln“ wird laut Mitteilung aus dem Rathaus die Leiterin des Familienzentrum St. Barbara, Simone Baumann, leisten. Baumann tritt als „Stadtradeln-Star“ an und verpflichtet sich dazu in den 21 Tagen kein Auto von innen zu sehen – weder als Fahrerin noch als Beifahrerin. Über Ihre Erfahrungen als Alltags- und Allwetterradlerin wird Baumann im „Stadtradeln“-Blog berichten.

Weitere Informationen gibt es bei Klimaschutzmanagerin Franziska Müller (E-Mail: franziska.mueller@westerkappeln.de oder ✆ 05404/887-147). Mehr Infos gibt es auch unter www.stadtradeln.de, www.facebook.com/stadtradeln sowie www.we-lo-klimaschutz.de.

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