In Westerkappeln beginnt die Badesaison
Zum Aufwärmen ins Freibad

Westerkappeln -

Wer sich bei den an diesem Wochenende zu erwartenden eher herbstlichen Temperaturen aufwärmen möchte, sollte zu Hause das Thermostat aufdrehen oder einfach ins Schwimmerbecken des Freibades am Bullerteich springen. Denn das Wasser dort ist auf jeden Fall deutlich wärmer als die Luft.

Freitag, 10.05.2019, 17:21 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 19:36 Uhr
Lara Osthues freut sich auf ihre erste Saison als Schwimmmeisterin im Westerkappelner Freibad. Neu angeschafft wurde ein Spineboard, ein Hilfsmittel zur Rettung im Bad verunglückter Personen.
Lara Osthues freut sich auf ihre erste Saison als Schwimmmeisterin im Westerkappelner Freibad. Neu angeschafft wurde ein Spineboard, ein Hilfsmittel zur Rettung im Bad verunglückter Personen. Foto: Frank Klausmeyer

Knapp 21 Grad hat Schwimmmeisterin Lara Osthues Freitagmittag gemessen.

Das Westerkappelner Freibad ist während der Saison beheizt, 23 Grad sind das Ziel. Ob diese Marke angesichts der kühlen Außentemperaturen bis Samstagmorgen (11. Mai) erreicht wird, bleibt abzuwarten. „Sonst einfach schneller schwimmen“, sagt Lara Osthues mit einem Augenzwinkern. Da die Sonne sich seit Anfang Mai rar gemacht hat, muss vor allem die Gasheizung für angenehme Badetemperaturen sorgen.

Gespannt ist die 28-Jährige in ihrer ersten Saison als Leiterin des Westerkappelner Freibads, wie viele Besucher zum – doch recht kühlen Start – kommen. Auf die Stammgäste, und das sind nicht wenige, kann sie vermutlich zählen.

Wohl nicht zu erwarten ist, dass sich Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer wieder vom Drei-Meter-Turm in die Fluten stürzt. Das hatte die Veraltungschefin 2018 zur Eröffnung der Jubiläumssaison (50 Jahre) getan. Vergangenes Jahr wurden von Mai bis Anfang September rund 70 000 Badegäste gezählt.

Ansonsten ist alles für einen reibungslosen Saisonstart angerichtet. Bis zuletzt wurde an allen Ecken und Enden noch gewienert und geschrubbt. Das gilt auch für den Kiosk, den ab jetzt Verena Wübben-Eggert leitet, neben Lara Osthues das zweite neue Gesicht im Freibad.

Neues bei der Ausstattung gibt es auch: Die Schwimmmeisterin holt das quietschorange Spineboard aus dem Aufsichtsraum. Das ist ein Hilfsmittel zur Rettung im Bad verunglückter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist. „Wir hoffen natürlich, dass wir das nicht brauchen“, sagt Osthues.

Das Freibad öffnet am Samstag und am Sonntag jeweils um 8 Uhr und ist an beiden Tagen bis 19 Uhr geöffnet. Auch unter der Woche gelten die bekannten Öffnungszeiten. Nicht geändert haben sich ebenso die Gebühren. Unschlagbar günstig bleibt mit einem Euro der Eintritt für Kinder und Jugendliche, Erwachsene zahlen drei Euro – für den ganzen Tag.  

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