Interessante Vorträge beim VdK Westerkappeln
Noch immer Kriegsopfer vermisst

Westerkappeln -

Allein im Zweiten Weltkrieg habe es zwischen 55 und 60 Millionen Kriegstote. Noch immer gelten Opfer als vermisst, wie Jens Effkemann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge jetzt bei einem Vortrag beim VdK Westerkappeln berichtete.

Montag, 27.05.2019, 06:00 Uhr
Gerd Weglage, Vorsitzender des VdK Westerkappeln (links) , bedankte sich am Ende der Veranstaltung mit kleinen Präsenten bei Jens Effkemann (Mitte) und Heinrich Teepe für die interessanten Vorträge.
Gerd Weglage, Vorsitzender des VdK Westerkappeln (links) , bedankte sich am Ende der Veranstaltung mit kleinen Präsenten bei Jens Effkemann (Mitte) und Heinrich Teepe für die interessanten Vorträge. Foto: VdK

Der VdK-Ortsverband Westerkappeln hatte jetzt zu einer Informationsveranstaltung ins „Kuckucks-Nest“ eingeladen. Jens Effkemann, Bezirksgeschäftsführer für den Regierungsbezirk Münster beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge , stellte dabei die Arbeit des Volksbundes vor, teilt der VdK mit.

Unter dem Motto „Frieden braucht Mut“ feiere der Volksbund in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Neben Pflege von Kriegsgräbern gehöre die politische Jugendarbeit und Bildung zum Programm des Volksbundes. Allein im Zweiten Weltkrieg habe es zwischen 55 und 60 Millionen Kriegstote. Darunter nicht nur Soldaten, sondern auch Bombenopfer und verstorbene Kriegsgefangene, berichtete der Referent.

10 000 Friedhöfe der beiden Weltkriege gebe es in Deutschland, mehr als 100 000 sind es nach Darstellung Effkemanns in ganz Europa. Nach dem Gräbergesetz hätten Kriegstote ein dauerndes Ruherecht. Der Volksbund betreu auch mit sehr vielen jungen Menschen etwa drei Millionen. Kriegsgräber.

Heinrich Teepe von der Vermisstensuchgruppe „Ikarus“ aus Bramsche stellte laut Mitteilung anschließend sein Engagement vor. Die Gruppe befasst sich mit der Suche nach Flugzeugabsturzstellen und Vermissten aus dem Zweiten Weltkrieg. Selbst über 70 Jahre danach sei das Schicksal einzelner Kriegstoter nicht geklärt, erläuterte der Westerkappelner.

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