Schützenverein Velpe
Der jüngste König der Geschichte

Westerkappeln-Velpe -

Mit Julian Landwehr hat der jüngste König der Vereinsgeschichte die Regentschaft im Schützenverein Velpe übernommen. Zu sich auf den Thron bat er Lina Stalljohann. Im Rahmen des Festes wurden zahlreiche Mitglieder des Vereins und des Spielmannszuges Velpe für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet.

Montag, 10.06.2019, 18:49 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 14:48 Uhr
Julian Landwehr und Lina Stalljohann regieren das Velper Schützenvolk, an ihrer Seite stehen der zweite Schütze Andi Schäfer mit Inge van Boxel. Jugendkönig ist Fynn Ebke mit seiner Schwester Fenja. Im Rahmen des Schützenfestes wurden viele Mitglieder des Vereins und des Spielmannszuges Velpe für ihre langjährige Treue ausgezeichnet (Bild links).    
Julian Landwehr und Lina Stalljohann regieren das Velper Schützenvolk, an ihrer Seite stehen der zweite Schütze Andi Schäfer mit Inge van Boxel. Jugendkönig ist Fynn Ebke mit seiner Schwester Fenja. Im Rahmen des Schützenfestes wurden viele Mitglieder des Vereins und des Spielmannszuges Velpe für ihre langjährige Treue ausgezeichnet (Bild links).     Foto: Heinrich Weßlling

Mit Julian Landwehr hat der Schützenverein Velpe den jüngsten König seiner Geschichte. Der 23-Jährige bat Lina Stalljohann zu sich auf den Thron. Beim Schießen hatte er Andi Schäfer auf den zweiten Platz verwiesen. Der bat Inge van Boxel zu sich in den Hofstaat. Jugendkönig ist Fynn Ebke , der mit seiner Schwester Fenja das Majestätenpaar bildet.

Da im vergangenen Jahr ein Todesfall die Feier des Schützenfestes verhindert hatte, wurden in diesem Jahr die vor zwölf Monaten ermittelten Majestäten gebührend gefeiert. Nachgeholt wurden im Rahmen des Festes auch die im vergangenen Jahr ausgefallenen Ehrungen verdienter Mitglieder.

Der Ehrentanz im Festsaal „Cord´s Catering“ verriet alles. Schnelle, schmissige Musik für junge Leute. Der neue König – laut Oberst Harald Münch der jüngste der Vereinsgeschichte – drehte mit Lina Stalljohann (22 Jahre) flotte Runden. Zu den Majestäten begaben sich schnell Andi Schäfer und Inge van Boxel, bevor die Tanzfläche für die große Schützenfamilie freigegeben wurde.

Bei schönem Wetter wurde ein rauschendes Schützenfest mit vielen Besuchern gefeiert. Unter ihnen zur Freude der Velper viele Abordnungen von Nachbarvereinen. Der große Biergarten auf dem Festgelände bei „Cord´s Catering“ war sehr gut gefüllt.

Jugendschützenkönig wurde in diesem Jahr Fynn Ebke, der seine Schwester Fenja mit auf den Thron nahm. Mitfahren in der Kutsche durften auch ihre Adjutanten Florin Gödeker und Pia Kissmann. Bemerkenswert: Der neue Jugendschützenkönig wurde schon vor drei Jahren für zehn Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein Velpe geehrt. Er ist, so der Vorstand, fest im Verein verwurzelt. Zumal er im Spielmannszug Velpe fast alle Instrumente spielt und schon viele Schützenfeste miterlebt hat.

Schützenfest in Velpe

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  • Die Velper Majestäten: König Julian Landwehr und Königin Lina Stalljohann, zweiter Schütze Andi Schäfer mit Inge van Boxel, Jugendkönig Fynn Ebke mit seiner Schwester Fenja und ihren Adjutanten Florin Gödeker und Pia Kissmann.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Mit Kutschen wurden die Majestäten abgeholt.

    Foto: Heinrich Weßling
  • König Julian Landwehr und Königin Lina Stalljohann.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Die Kindermajestäten in ihrer Kutsche.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Die berittene Eskorte.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Abfahrt vom Königshaus.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Der Spielmannszug Velpe sorgte für Musik.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Marschmusik gehört auch dazu.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Die Majestäten defilieren am Verein vorbei.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Alle Majestäten auf einen Blick.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Julian Landwehr mit Lina Stalljohann und Andi Schäfer mit Inge van Boxel.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Applaus der Schützen für die neuen Majestäten.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Grund zur Freude bei diesen Mitgliedern des Schützenvereins und des Spielmannszuges, die für langjährige Treue geehrt wurden.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Einmarsch mit Musik.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Zuschauer säumen den Zugang zum Festgelände.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Die Schützen kommen, mit der Fahne an der Spitze.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Ein stattlicher Zug marschiert ein.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Noch ist kein Ende in Sicht.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Die Majestäten beim gemeinsamen Singen.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Vor dem Ehrentanz ein Schlückchen Sekt?

    Foto: Heinrich Weßling
  • Schwungvoll legt das Königspaar los.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Der zweite Schütze mit seiner Ehrendame ist ebenfalls auf dem Parkett.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Platzkonzert des Spielmannszuges Velpe.

    Foto: Heinrich Weßling
  • So lässt es sich aushalten beim Schützenfest.

    Foto: Heinrich Weßling
  • Die Velper Schützen freuten sich über viele Besucher.

    Foto: Heinrich Weßling
Ehrungen

Spielmannszug 2018: zehn Jahre Gerrit Wehmeier und Jan Eric Rinas; Ehrennadel des niedersächsischen Musikerbund für 30 Jahre Mitgliedschaft Friedrich Ebke. Spielmannszug 2019: zehn Jahre Ole Herschlein; 20 Jahre Janine Speckemeyer; 25 Jahre Martina Langer; 50 Jahre Hartmut Walter.Schützenverein 2018: 25 Jahre: Uwe Dierkes, Frank Görtemöller, Michael Kiwitt, Thorsten Schmidt und Frank Wahlbrink; 40 Jahre Petger Gustmann und Edgar Wehmeier; 60 Jahre, Herbert Rose und Helmut Wilsmann.Schützenverein 2019: 25 Jahre Andre Kock und Carsten Neuhaus; 40 Jahre Hans-Jürgen Iborg, Dieter Maiwald und Undine Schemme; 50 Jahre Hartmut Walter.

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Zudem setzt Fynn Ebke die Tradition der Familie Landwehr fort. Sein Großvater war zwei Mal König in Osterberg. „Ein aktiver Schützenverein braucht Tradition“, stellte Harald Münch fest. Und die Tradition brauche die Jugend, „ihr seid unsere Zukunft. Ich kann nur hoffen, dass bei den zukünftigen Vorstandswahlen eure Generation rege vertreten ist“. Der Oberst war der Überzeugung, dass neue Schützen viel Schwung in den Verein bringen und ihn jung halten. So könne Neues gestaltet und Bewährtes erhalten werden.

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