Eichenprozessionsspinner am Familienzentrum St. Barbara
Kein Grund zur Sorge

Westerkappeln -

Am Familienzentrum St. Barbara ist der Eichenprozessionsspinner aufgetaucht. Für die Leiterin Simone Baumann gibt es aber keinen Grund zur Sorge. Von einer Schließung des Kindergartens am Hollenbergs Hügel, wie es gerüchteweise in der Gemeinde kursiert, könne deshalb auch gar keine Rede sein.

Donnerstag, 13.06.2019, 16:06 Uhr
Raupen des Eichenprozessionsspinners haben sich an Bäumen des Familienzentrums St. Barbara breit gemacht.
Raupen des Eichenprozessionsspinners haben sich an Bäumen des Familienzentrums St. Barbara breit gemacht. Foto: Oliver Werner

Fakt ist: Ein Teil des großen Spielplatzes ist sicherheitshalber gesperrt worden. „Wir haben aber draußen noch Platz genug“, versichert Baumann .

Auf dem Gelände der Kita stehen einige große Eichen. Vor etwa drei Wochen seien bei Kontrollen Raupen des Eichenprozessionsspinner in vom Boden nicht erreichbarer Höhe entdeckt worden. Es hätten sich zu dem Zeitpunkt noch keine Gespinstnester gebildet. Das ist nun anders, weshalb diese am Freitag entfernt werden sollen, berichtet Baumann. „Wir wollen aber auf unserem Gelände keine Biozide versprühen.“

„Uns bleibt nichts anderes übrig, als mit der Natur zu leben“, sagt die Kindergarten-Leiterin. Im Übrigen gebe es auch im Umfeld des Familienzentrums Nester des Eichenprozessionsspinners. Eine Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe kann zu Hautausschlägen oder einer Reizung der Atemwege führen. Deshalb halten in der Tagesstätte Kinder und Erzieherinnen gebotenen Abstand. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, erklärt Simone Baumann. Dazu gehöre auch, dass entsprechendes Infomaterial an alle Eltern verteilt worden sei.

Schon im vergangenen Jahr habe es Nester des Prozessionsspinners auf den Eichen am Hollenbergs Hügel gegeben, erzählt Baumann. Damals sei die Aufregung aber um Einiges größer gewesen.

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