Bravo-Rufe und Ovationen für namibischen Chor Thlokomela
Viel Lebens- und Glaubensfreude

Westerkappeln -

Einen solch lebendigen und mitreißenden Abend hat es in der Stadtkirche wohl selten gegeben. Zum Abschluss ihres Besuchs der evangelischen Kirchengemeinde präsentierten die Sängerinnen und Sänger des namibischen Chors Thlokomela noch einmal eindrucksvoll, wie viel Lebens- und Glaubensfreude in ihren Liedern, Tänzen und nicht zuletzt in ihnen selber steckt.

Freitag, 21.06.2019, 15:06 Uhr aktualisiert: 23.06.2019, 17:36 Uhr
Der Funke ist übergesprungen: Der namibische Chor Thlokomela hat in der Stadtkirche ein mitreißendes Konzert gegeben. Begeistert verfolgte das Publikum das Spektakel (kleines Foto).
Der Funke ist übergesprungen: Der namibische Chor Thlokomela hat in der Stadtkirche ein mitreißendes Konzert gegeben. Begeistert verfolgte das Publikum das Spektakel (kleines Foto). Foto: Dietlind Ellerich

Das Publikum in den Kirchenbänken ließ sich gerne anstecken und war vor Begeisterung völlig aus dem Häuschen. Dabei waren viele der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen unter den Zuschauern zumindest zeitweise selber Teil des Programms, gaben sie doch in dem Konzert am Mittwochabend Kostproben zum Besten, die sie gemeinsam mit den Gästen aus Namibia in den verschiedenen Workshops der Vortage einstudiert hatten.

„Der Funke springt über“, so lautete das Motto des gut zweistündigen Abends, das von der ersten Sekunde an Wirklichkeit wurde. Da gab es mal nachdenkliche, mal überschäumende Songs, die die Afrikaner und die Westfalen gemeinsam und mit viel Freude an der Bewegung sangen. Da trauten sich auch die Jüngsten aus den evangelischen Familienzentren nach vorne und mischten stimmlich und tänzerisch tüchtig mit. Und als ob es dem großen Applaus nicht so recht traute, versicherte sich ein kleines Mädchen nachher noch bei seiner Oma, ob es wirklich gut gewesen sei.

Nicht nur die Kleine war gut, auch die anderen Kita-Kinder, die Fünftklässler der Gesamtschule, die Konfirmanden, die „Kellerasse“ der Ledder Werkstätten und die Teilnehmer des Workshops, die sich am Vorabend mit den jungen Leuten des Chors Thlokomekla auf das Konzert eingestimmt hatten.

So gut war‘s, dass die Menschen in den Kirchenbänken sich mit jeder Menge Applaus, mit Bravo-Rufen und stehenden Ovationen bedankten.

Nach der Pause hatte der Chor aus Namibia die Bühne respektive den Chorraum für sich und entführte das Publikum in die Zauberwelt afrikanischer Musik. Was die jungen Leute unter der Leitung von Dawid Sauber zeigten, war an Temperament, Tempo und Action kaum zu überbieten. Begeistert verfolgte das Publikum das Spektakel, das optisch und akustisch gleichermaßen ein Genuss war.

Vor die Zugaben hatten die Pastoren Angelika Oberbeckmann und Olaf Maeder noch eine Reihe von Dankesworten gesetzt. An die jungen Menschen aus Namibia, die in Westerkappeln bleibenden Eindruck hinterlassen werden, aber auch an Melanie Wehmeier und Martin Ufermann, die sich gemeinsam für den Besuch des Chors und die Planung der verschiedenen Workshops stark gemacht hatten.

Was vor sechs Jahren mit einem Besuch des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Westerkappeln in Namibia begonnen hatte, ist zu einem lebendigen, nicht nur musikalischen Austausch geworden, der seine Fortsetzung in diesem Sommer erleben wird.

Das Bläserensemble des Kirchenkreises Tecklenburg reist in das Land im Süden Afrikas. Vorher lädt es am Sonntag, 30. Juni, in die Westerkappelner Stadtkirche ein. Um 19 Uhr beginnt sein Konzert unter dem Motto „Auf dem Weg nach Namibia“.

Namibischer Chor Thlokomela zu Gast in Westerkappeln

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  • Der Funke ist übergesprungen: Der namibische Chor Thlokomela hat in der Stadtkirche ein mitreißendes Konzert gegeben.

    Foto: Dietlind Ellerich
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    Foto: Dietlind Ellerich
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    Foto: Dietlind Ellerich
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