16 Mannschaften treten bei Kubb-Turnier in Obermetten an
„Patriots I“ verteidigen den Titel

Westerkappeln -

„Ooooh, nein!“, „Jaaa!“, „Hau ’ne weg“. Auf der Wiese vor dem Obermettener Vereinsheim ließen die Kubb-Spieler gestern ihren Emotionen freien Lauf. Der Trägerverein des beliebten Treffpunkts hatte zur dritten Auflage des Geschicklichkeitsspiels eingeladen – gekommen waren 96 Spieler und mehr als 100 Schaulustige. Marion Windmann, die einst die Idee dazu hatte, das auch als „Wikingerschach“ bekannte Spiel ins Programm des Vereins aufzunehmen, zeigte sich begeistert: „Das Wetter spielt mit. Beste Wettkampfbedingungen“, erklärte die Organisatorin, während hinter ihr die Wurfhölzer durch die Luft flogen.

Sonntag, 23.06.2019, 17:36 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 17:00 Uhr
Volle Konzentration: Udo Etgeton vom Team „Sechserpack“ beim Versuch, einen Bauern mit dem Wurfholz zu treffen. Die „Patriots I“ (kleines Foto) gehen als Sieger aus dem Wettbewerb hervor.
Volle Konzentration: Udo Etgeton vom Team „Sechserpack“ beim Versuch, einen Bauern mit dem Wurfholz zu treffen. Die „Patriots I“ (kleines Foto) gehen als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Foto: Katja Niemeyer

Insgesamt 16 Mannschaften mit jeweils sechs Spielern waren diesmal am Start. Sie haben sich so lustige Namen wie „Spätlese“ (Senioren) und „Feuchte Kugel“ gegeben.

Die Regeln des Spiels sind denkbar einfach: Jeweils zwei Mannschaften stehen sich auf einem acht mal fünf Meter großen Feld gegenüber und versuchen, die jeweils gegenüber liegenden fünf Bauern – das sind kleine, rechteckige Kegel – mit Wurfhölzern umzuwerfen. In der Mitte thront die Königsfigur, die zum Schluss fallen sollte. Jeder Spieler hat sechs Würfe. Gespielt wird in mehreren Runden.

„Los, schön gerade werfen“, macht Udo Etgeton seiner Mitspielerin Anke Budde in der zweiten Runde Mut. Die beiden gehören zum „Sechserpack“-Team und haben soeben souverän die sechs Holz-Bauern in die Horizontale gebracht. Nun muss noch der König fallen. Anke Budde schnappt sich ein Wurfholz und zielt. Beim zweiten Mal liegt die Figur niedergestreckt im Gras. Unter den „Sechserpackern“ bricht großer Jubel aus.

Kubb-Turnier in Obermetten

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  • Udo Etgeton vom „Sechserpack“-Team versucht mit dem Wurfholz einen Bauern zu treffen.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Das Team „Patriots I“ ist Titelverteidiger.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Beim Kubb-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit an.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Beim Kubb-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit an.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Beim Kubb-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit an.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Beim Kubb-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit an.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Beim Kubb-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit an.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Beim Kubb-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit an.

    Foto: Katja Niemeyer
  • Bei 3. Auflage des Geschicklichkeitsspiels treten 16 Mannschaften gegeneinander an Foto: Katja Niemeyer
  • Bei 3. Auflage des Geschicklichkeitsspiels treten 16 Mannschaften gegeneinander an Foto: Katja Niemeyer
  • Bei 3. Auflage des Geschicklichkeitsspiels treten 16 Mannschaften gegeneinander an Foto: Katja Niemeyer
  • Bei 3. Auflage des Geschicklichkeitsspiels treten 16 Mannschaften gegeneinander an Foto: Katja Niemeyer
  • Bei 3. Auflage des Geschicklichkeitsspiels treten 16 Mannschaften gegeneinander an Foto: Katja Niemeyer

Udo Etgeton, der auch für die Moderation des Wettbewerbs zuständig ist, greift zum Mikrofon und läutet eine Pause ein.

Die Spieler steuern die Getränkebude an. Nur eine Mannschaft will sich offenbar keine Pause gönnen: Auf dem dritten Feld werfen die „Patriots I“ unermüdlich ihre Hölzer. Sie haben das Turnier im vergangenen Jahr gewonnen und wollen nun alles dran geben, den Titel zu verteidigen, was ihnen sogar gelang. Das Finale gegen die „Patriots II“ gewannen sie mit 6:3. Zweiter wurden die „Gummibärchen“, Vierter die „Woodpeckers“.

„Uns hat richtig der Ehrgeiz gepackt“, erzählte Tanja Davidsmeyer von den „Patriots I“, die mit ihrem Mann Carsten und den Kindern Janne und Theo sowie den Nachbarn Jule Frehmeyer und Manni Engel von der Langenbrücker Straße antraten. „Wir sind ganz wild dabei und haben das ganze Jahr über geübt“, fügte Tanja Davidsmeyer hinzu, bevor sie schon wieder zum Wurf ausholte.

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