Kegelclub „Hack´se man liggen“ besteht seit 60 Jahren
Freundschaft und Sportsgeist

WEsterkappeln -

Auf 60 Jahre Freundschaft und Sportsgeist schaut in diesen Tagen der Kegelclub „Hack´se man liggen“ zurück.

Dienstag, 25.06.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 25.06.2019, 18:30 Uhr
Der Kegelclub „Hack´se man liggen“, das sind (von links) Wilhelm Hüntemeyer, Heinz Twiehaus, Hans Münch (Münch war Gründungsmitglied der Gruppe und ist heute Kegelvater), Berthold Meyer, Jürgen Krug, Horstmann Dormann und Karl-Heinz Meyer.
Der Kegelclub „Hack´se man liggen“, das sind (von links) Wilhelm Hüntemeyer, Heinz Twiehaus, Hans Münch (Münch war Gründungsmitglied der Gruppe und ist heute Kegelvater), Berthold Meyer, Jürgen Krug, Horstmann Dormann und Karl-Heinz Meyer. Foto: Heinrich Weßling

Im Jahre 1959 trafen sich zwölf junge Männer mit dem gemeinsamen Ziel, den Kegelsport auszuüben. Die ersten Würfe wurden in der damaligen Gaststätte Halermöller bei Hilde Schneider gemacht. Abräumen und Kegeln in die Vollen, das waren die Anfänge.

Schnell reifte der Entschluss, einen eigenen Kegelclub zu gründen, um dem Ablauf einen festen Rahmen zu geben. Der Name war schnell gefunden „Hack´ se man liggen“. Unter diesem Motto wurde dann jede Woche gekegelt. Damals gab es nicht viele andere Freizeitmöglichkeiten. Von montags bis freitags wurde gearbeitet und am Sonntag stand Freizeit und Kegeln auf dem Programm.

Im Herbst 1959 übernahm Heini Krämer als Wirt die Gastwirtschaft und mit ihm wechselte der Verein dann später zur Rennwiese. Die nächste Anlaufstelle, wo man dann alle vier Wochen kegelte, war der „Breakpoint“ in Westerkappeln. Heute ist der Club einmal im Monat in den „Ratsstuben“ in Wersen auf der Bahn und das – so hoffen die Kegler – noch einige Jahre.

Kürzlich trafen sich die Männer im „Grünen Jäger“ zum Essen. Dabei wurden viele alte Erinnerungen geweckt und Geschichten über frühere Kegelfahrten erzählt, die unter anderem an die Nordsee oder an Rhein und Mosel führten. Schön seien alle gewesen, waren sich die Kegelbrüder einig. Seit einigen Jahren fahren die Männer regelmäßig nach Züschen (Winterberg), wo auch der König ausgekegelt wird. Zweimal hintereinander hat Heinz Twiehaus gewonnen. Ihm folgte Horst Dormann. Und im diesem Jahr errang Hans Münch die Königswürde. „Das lange Training und die vielen Kegelabende haben Früchte getragen“, sind sich die Männer einig.

Heute gehören noch Berthold Meyer, Heinz Twiehaus, Hans Münch, Karl-Heinz Meyer, Horst Dormann, Wilhelm Hüntemeyer und Jürgen Krug zu diesem erlesenen Kreis.

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