Gemeinde lädt zu Zukunftswerkstatt ein
Wie kann Westerkappeln noch besser werden?

Westerkappeln -

„Lässt es sich in Westerkappeln gut wohnen, zur Schule gehen, arbeiten, genießen und leben? Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es für die Zukunft?“ Letztere ist die Leitfrage der Zukunftswerkstatt.

Mittwoch, 26.06.2019, 17:52 Uhr
In der Zukunftswerkstatt könnte beispielsweise eine Projektgrupe gegründet werden, die sich Gedanken macht über die Gestaltung der Wiese vor der Stadtkirche.
In der Zukunftswerkstatt könnte beispielsweise eine Projektgrupe gegründet werden, die sich Gedanken macht über die Gestaltung der Wiese vor der Stadtkirche. Foto: Frank Klausmeyer

Wer in der Zukunftswerkstatt über Entwicklungsschritte für Westerkappeln in verschiedenen Bereichen mitreden will, der hat hierzu in Arbeitskreisen die Möglichkeit. Darauf weist die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung hin. Jeder Arbeitskreis habe zwar eigene Schwerpunkte, doch wer an einem Termin verhindert sein sollte, der kann seine Idee auch in einem anderen Arbeitskreis einbringen. Querschnittsbereiche wie Ökologie, Klimaschutz und Mobilität ziehen sich durch alle Treffen.

Die Sorge, dass die Projektideen möglicherweise „für die Schublade“ sind, brauche niemand zu haben, betont die Verwaltung. Denn alle vorgeschlagenen Maßnahmen, die eine „gewisse Anzahl“ von Mitstreitern und „Projektkümmerern“ finden, würden weiterverfolgt, in Abstimmung und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung.

Auf diese Weise würden sich Projektteams bilden, die ihre Idee weiter voranbringen und bestenfalls weitere Unterstützer finden.

Beispielsweise ließe sich eine Projektgruppe rund um die Frage gründen, wie man die Wiese am Kirchplatz gestalten könnte. Eine andere Gruppe könnte sich zusammenfinden, um eine geführte Bustour rund um Westerkappeln weiterzudenken oder eine „Ehrenamtskneipe“ auf Umsetzungsmöglichkeiten abzuklopfen. Themenfelder gebe es zuhauf: ob im Bereich Kultur, Heimat, Tourismus, bürgerschaftliches Engagement, Naturschutz, Ortsgestaltung, Freizeitgestaltung, Nachbarschaft, Mobilität oder Sport.

Die Projektgruppen präsentieren ihre Projektideen am 19. September in der Aula der Öffentlichkeit. Auch dort gibt es dann noch Gelegenheit für Interessierte, sich in Projektteams einzuklinken. Nach der Präsentation werden alle Projekte dokumentiert.

Mit dem Dokument „Zukunftswerkstatt“ liegt dann eine abgestimmte Projektsammlung als Arbeitsgrundlage vor, die im Rat zur Umsetzung empfohlen wird. Im Anschluss sollen Fördertöpfe gesucht werden, bevor schließlich die Umsetzung anstehe. Kleinere Maßnahmen ließen sich kurzfristig realisieren, größere brauchten etwas mehr Vorlauf im Bereich Finanzierung und Planung.

Die Zukunftswerkstatt ist als dynamischer Prozess geplant mit halbjährlichen Austauschtreffen. Dazu braucht es aber motivierte Westerkappelner Mitbürger, die sich auf diesen Prozess einlassen.

Um Anmeldung zu den Arbeitskreisen wird aus organisatorischen Gründen gebeten bei der Westerkappelner Wirtschaftsförderin Anke Biehl (E-mail an anke.biehl@westerkappeln.de oder unter ✆ 0 54 04/ 88 71 46).

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