„Wandertag“ von THC und Heimatverein Westerkappeln
Keine Sonne – das ist „wunderbar“

Westerkappeln -

Die Sonne ließ sich nicht blicken. „Wunderbar“, sagte Horst Dormann. Er und die anderen Verantwortlichen des THC und des Kultur- und Heimatvereins Westerkappeln strahlten am Sonntagmorgen aber nicht nur ob des bedeckten Himmels. Ihre gemeinsame Jubiläumsveranstaltung – Wandern und Radfahren – ist auf große Resonanz gestoßen.

Sonntag, 14.07.2019, 17:00 Uhr
Bester Laune waren Horst Dormann, Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins (rechts) und der THC-Vorsitzende Sarioscha Butzke angesichts der zahlreichen Teilnehmer beim gemeinsamen „Jubiläumswandertag“.
Bester Laune waren Horst Dormann, Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins (rechts) und der THC-Vorsitzende Sarioscha Butzke angesichts der zahlreichen Teilnehmer beim gemeinsamen „Jubiläumswandertag“. Foto: Frank Klausmeyer

Über 100 Teilnehmer waren dabei. „Mit so vielen haben wir nicht gerechnet“, sagte der langjährige THC-Vorsitzende Werner Schröer , der zu den Strippenziehern der Veranstaltung gehörte.

Der Turn- und Handballclub (THC) Westerkappeln feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Der Kultur- und Heimatverein blickt sogar auf ein ganzes Jahrhundert zurück. Beide Vereine hätten sich im Vorfeld abgestimmt, sich bei ihren Jubiläumsveranstaltungen „nicht in die Quere zu kommen“, erläuterte Horst Dormann , Vorstandsmitglied im Heimatverein. Der THC legte seine Termine auf die erste Jahreshälfte, der Kultur- und Heimatverein feiert überwiegend nach den großen Ferien. Quasi in der Mitte haben sich THC und Heimatverein mit ihrem „Wandertag“ zu einem gemeinsamen Geburtstagsfest getroffen.

Horst Dormann war mit „PKW“ zum Start- und Zielpunkt am Haus der Diakonie gekommen. Wobei die Versalien in diesem Fall für ein „paar kurze Worte“ stehen, mit denen Dormann die Teilnehmer auf die Reise schickte. Los ging es in vier Gruppen: Dieter Schubert führte eine Radwandergruppe an, die 25 Kilometer „unter die Pedalen“ nahm. Hans-Peter Schüro hatte das Kommando für die 40-Kilometer-Strecke, wobei sich seine Mitradler von seinem THC-Radsport-Outfit nicht schrecken lassen sollten. „Heute wird nicht geflogen, sondern Fahrrad gefahren“, beruhigte Dormann. „Der höchste Berg ist die Kanalüberquerung.“

  Foto: Frank Klausmeyer

Überdies war auch die Mountainbike-Gruppe des THC dabei, die sich mit ihren Rädern am Piesberg ins Gelände begab.

Bei den Wanderern nahm Manfred Schoppmeyer die Teilnehmer für eine sieben Kilometer lange Route unter seine Fittiche. Günter Schmidt marschierte mit dem Rest zwölf Kilometer auf Schusters Rappen Richtung Gabelin, am Niedrighaussee und anderen Stationen vorbei zurück zum Altenheim an der Steinkampstraße. Dort setzte sich gegen 13 Uhr eine weitere Gruppe in Bewegung: Rund zwei Dutzend Rollstuhlfahrer des Hauses wurden in Begleitung von Angehörigen und Ehrenamtlichen durch den Ort begleitet. Besonders Werner Schröer war es ein großes Anliegen, die Bewohner der Altenhilfeeinrichtung in die Veranstaltung einzubeziehen.

  Foto: Frank Klausmeyer

Am frühen Nachmittag versammelten sich alle Wanderer und Radler wieder am Haus der Diakonie, wo sie die Ehrenamtlichen der Einrichtung sowie die Organisatoren von THC und Heimatverein mit Kaffee und Kuchen sowie Würstchen vom Grill in Empfang nahmen. Der „Roseninselmusikanten“ übernahmen beim geselligen Teil den Unterhaltungspart.

Dass die Sonne sich die ganze Zeit hinter den Wolken versteckte, fand Horst Dormann „wunderbar“. Für Wanderer und Radfahrer seien das ideale Bedingungen „Hauptsache es bleibt oben dicht.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6776888?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F
Poller schützen bald den Domplatz
Der städtische Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer (l.) und Norbert Vechtel (Ordnungsamt) vor der längsten Sperranlage in der City an der Loerstraße. Bis 2021 sollen alle relevanten Innenstadt-Zufahrten mit Überfahrschutzpollern ausgestattet sein.
Nachrichten-Ticker