Schwerer Unfall auf der A 1
Westerkappelner schwebt in Lebensgefahr

Hamm/Westerkappeln -

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 am Donnerstagmorgen sind drei Personen, darunter zwei Männer aus Westerkappeln, verletzt worden. Einer dieser beiden, ein 42-Jähriger, schwebt nach Polizeiangaben in Lebensgefahr.

Donnerstag, 15.08.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 16.08.2019, 14:36 Uhr
Ein Kleinlastwagen war auf einen vor ihm fahrenden LKW aufgefahren. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, ein Westerkappelner schwebt in Lebensgefahr. Dieser war durch den Aufprall offenbar aus dem Fahrzeug geschleudert worden.
Ein Kleinlastwagen war auf einen vor ihm fahrenden LKW aufgefahren. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, ein Westerkappelner schwebt in Lebensgefahr. Dieser war durch den Aufprall offenbar aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne

Der Unfall ereignete sich gegen 6.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen. Dort war ein 19-Jähriger aus Wallenhorst mit einem Pritschenwagen auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Köln unterwegs, als er mit dem Kleintransporter aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Spur abkam. Dort prallte er gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw, der von einem 41-jährigen Mann aus der Ukraine gelenkt wurde.

Der Kleintransporter geriet ins Schleudern, prallte zunächst linksseitig gegen die Mittelschutzplanke und anschließend auf der rechten Seite gegen die Leitplanke. Der Pritschenwagen überschlug sich mehrfach.

Der 19-jährige wurde schwer, ein 22-jähriger Mitinsasse aus Westerkappeln leicht verletzt. Der 42-jährige Beifahrer aus Westerkappeln war bei dem Unfall offenbar aus dem Wagen geschleudert worden und erlitt dadurch lebensgefährliche Verletzungen. Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Zwischenzeitlich landete auch ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle, dieser flog jedoch ohne Patienten wieder davon.

Die A 1 in Richtung Köln musste an der Unfallstelle rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Anschließend war der linke Fahrstreifen frei. Ab circa 9.25 Uhr waren beide Fahrstreifen wieder befahrbar.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die zuständige Dortmunder Polizei auf 15 000 Euro.

An den Bergungs- und Rettungsarbeiten war die Freiwillige Feuerwehr Werne mit vier Fahrzeugen und 21 Leuten beteiligt. Außerdem waren drei Rettungswagen und ein Notarzt aus Werne sowie drei Streifenwagen der Autobahnpolizei im Einsatz.

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