Brandstiftung auf Speditionsgelände in Westerkappeln
Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingestellt

Westerkappeln -

Die Täterschaft für den Großbrand auf dem Gelände einer Spedition an der Mettener Straße am Ostersonntag bleibt wahrscheinlich ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt worden. Das Feuer war am Abend des 21. April vorsätzlich gelegt worden.

Dienstag, 27.08.2019, 15:38 Uhr aktualisiert: 28.08.2019, 11:03 Uhr
Bei dem Feuer auf dem Speditionsgelände an der Mettener Straße waren vier Lkw zerstört worden. Der Schaden beträgt mehrere Hundertausend Euro.
Bei dem Feuer auf dem Speditionsgelände an der Mettener Straße waren vier Lkw zerstört worden. Der Schaden beträgt mehrere Hundertausend Euro. Foto: Heinrich Weßling

Dass es Brandstiftung war, hatte ein Brandsachverständiger festgestellt. Bei dem Brand wurden vier Lkw zerstört. Die Polizei bezifferte den Schaden seinerzeit auf mehrere Hunderttausend Euro.

Zwar war ein möglicher Brandstifter ins Visier der Ermittler geraten. Der Anfangsverdacht gegen diesen die Tat bestreitenden Beschuldigten habe sich jedoch nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Wahrscheinlichkeit bestätigt, teilte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt , Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft in Münster, auf WN-Nachfrage mit. „Das Ermittlungsverfahren ist eingestellt worden.“

Wer für die Brandstiftung verantwortlich ist, habe (bislang) nicht geklärt werden können. „Sollten sich neue verfahrensrelevante Gesichtspunkte ergeben, werden die Ermittlungen wieder aufgenommen“, versichert Botzenhardt, dass die Akte noch nicht endgültig geschlossen sein muss.

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