Projektwoche der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln
Nachhaltigkeit ist ein großes Thema

Lotte/Westerkappeln -

Auch in diesem Jahr hat die Projektwoche der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln den Schülerinnen und Schülern des siebten Jahrganges ein vielseitiges Angebot. Um das Wissen rund um das Thema Umweltschutz zu erweitern, stand laut Mitteilung Nachhaltigkeit ganz oben auf dem Programm.

Donnerstag, 26.09.2019, 17:24 Uhr
Fairness und Teamarbeit in der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln: Matthias aus dem Team der Schulsozialarbeit erklärte ein interaktives Spiel.Kreative Teamarbeit: Emma, Mara und Chelsey präsentieren stolz ihr Windspiel.
Fairness und Teamarbeit in der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln: Matthias aus dem Team der Schulsozialarbeit erklärte ein interaktives Spiel.Kreative Teamarbeit: Emma, Mara und Chelsey präsentieren stolz ihr Windspiel. Foto: GeLoWe

Mit einem Mix aus Information, handlungsorientierter Produktion und einem interagierenden Sozialtrainingsprogramm sei für jeden Schüler etwas dabei gewesen.

Umrahmt wurde die Projektwoche mit einer Müllsammelaktion in Wersen und Alt-Lotte, bei denen alle Klassen des Jahrganges sich für eine saubere Umwelt engagierten ( WN berichteten).

Von der Makro- in die Mikrosphäre bot das Mikroskopieren den Schülern anschauliche Bilder von Kleinstlebewesen im Wassertropfen und Pflanzenpräparaten. Diese mit dem Auge nicht wahrnehmbaren faszinierenden Bestandteile des Lebens sorgten so für einen anderen Blick auf die Dinge.

Neben dem kreativen Basteln von Windspielen aus Naturmaterialien durfte der Sporttag nicht fehlen! Die Mädchen der Klasse 7 a und die Jungen aus der 7 c freuten sich als Sieger des Flowball-Turniers, eine Form des Hockeys, über den Pokal und Süßigkeiten.

In der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln bildet das Sozialtraining laut Mitteilung eine wichtige Konstante im schulischen Lehrplan. Einerseits solle jedes einzelne Kind gestärkt werden und andererseits gehe es darum, den Gruppenzusammenhalt innerhalb der Klasse zu stärken. Fairness und Teamarbeit bildeten den ernsthaften Hintergrund der Challenges, die unter Anleitung des Schulsozialpädagogenteams absolviert wurden und für lustige Stimmung sorgten.

Kreative Teamarbeit: Emma, Mara und Chelsey präsentieren stolz ihr Windspiel.

Kreative Teamarbeit: Emma, Mara und Chelsey präsentieren stolz ihr Windspiel. Foto: GeLoWe

Mit aktuellen Satellitenbildern beeindruckte Holger Voigt von der Umweltorganisation „Germanwatch“. Er bot einen groben Abriss über das Klima und das Funktionieren von Klimaabläufen. Eine Ursache der Klimaveränderung, nämlich das Abbrennen des tropischen Regenwaldes, erkannten die Schüler laut Mitteilung ganz deutlich an den Rauchschwaden, die das Bild aus dem Weltall klar wiedergab.

Die Frage, ob die Menschheit etwas gegen das Abschmelzen der Polkappen, der Erwärmung der Weltmeere und die extremen Wetterereignisse unternehmen können, sei von den Schülerinnen und Schülern eindeutig beantwortet. worden. Jeder könne etwas verändern, indem er auf sein eigenes Verhalten schaue: Weniger Fleisch essen, Recyclingpapier in der Schule und Verzicht auf Plastik waren nach Angaben der Gesamtschule nur einige Vorschläge, die die Kinder auf Lager hatten.

Flankiert wurde dieses Projekt mit den „Klimateens“ des Landes NRW bei dem Selbstreflexion des eigenen Konsumverhaltens im Mittelpunkt stand.

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