Westerkappeln beteiligt sich an „Jagd auf Funklöcher“
Gemeinde sucht Standort für Sendemasten

Westerkappeln -

Dass es in Westerkappeln in den Außenbereichen Funklöcher gibt, ist vielen Bürgern laut Pressemitteilung der Gemeinde aus eigener leidvoller Erfahrung bekannt. Um diese zu schließen, beteiligt sich die Kommune jetzt an der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“. Dafür werden Standorte für Sendemasten gesucht.

Freitag, 04.10.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 14:02 Uhr
Die Gemeinde sucht Standorte für Mobilfunkmasten. Das können Hausdächer, aber auch freie Grundstücke sein.
Die Gemeinde sucht Standorte für Mobilfunkmasten. Das können Hausdächer, aber auch freie Grundstücke sein. Foto: Colourbox

Der Rat hat vergangene Woche eine Teilnahme an dem Wettbewerb beschlossen. Insgesamt für 50 Kommunen werden neue Funkmasten ausgelobt ( WN berichteten). Die Gemeinde Westerkappeln muss der Telekom für die Teilnahme an dem Wettbewerb Standortmöglichkeiten für Funkmasten vorschlagen. Insbesondere in Seeste, Obermetten und Velpe sei die Grundversorgung mit Funknetz sehr schlecht, hier gebe es weiträumig deutliche Lücken im 3G-Netz, schreibt die Verwaltung.

Gefragt seien nun konkrete Standortvorschläge für die Funkmasten, wahlweise Dächer oder Grundstücke. Die Telekom führe dazu folgende Voraussetzungen auf:

► Dachstandorte, die möglichst mittig im Funkloch und mindestens so hoch wie die umgebenden Dächer liegen sollten, müssen mindestens fünf Quadratmeter Freifläche für Technikstellfläche besitzen, über Stromanschlussmöglichkeiten verfügen und die Gebäudestatik sollte vorliegen.

► Freie Grundstücke für einen Maststandort sollten einen Stromanschluss besitzen, 20 Quadratmeter freie Fläche aufweisen, keine Naturschutzgenehmigung erfordern sowie keine Altlasten im Boden enthalten.

► Ein Funkloch muss laut der Telekomvorgabe mindestens zehn Haushalte betreffen.

Die Flächen würden von der Telekom dann zu marktüblichen Preisen für mindestens 15 Jahre angemietet werden, teilt die Gemeinde mit.

Wer als Grundstücks- oder Gebäudeeigentümer im Außenbereich einen Standort vorschlagen möchte, um das Funkloch in seiner Nachbarschaft zu schließen, kann sich per E-Mail bei der Wirtschaftsförderin der Gemeinde Anle Biehl ( anke.biehl@westerkappeln.de ), gern mit einem Foto der Fläche oder des Daches melden.

Wer von einem Funkloch in seiner Nachbarschaft betroffen ist, kann den Wettbewerbsbeitrag der Gemeinde auch gerne unterstützen durch Meldung der Adresse/n oder Einsendung eines kreativen Fotos, das beispielsweise den schlechten Handyempfang zeigt. Da der Wettbewerb bereits am 30. November endet, bittet die Gemeinde um möglichst schnelle Rückmeldungen.

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