14. ADAC-Oldtimerrallye des MSC Westerkappeln
Auch ein Ford Fiesta zählt schon zum alten Eisen

Westerkappeln -

Ein ein 80 Jahre alter Horch, ein VW Käfer Baujahr 1965 oder ein kaum jüngerer Cadillac DeVille – klar, dass sind Oldtimer. Doch ein Ford Fiesta zählt auch schon zum alten Eisen, wenn er vor über 30 Jahren gebaut wurde. Diese und viele andere Hingucker sind am Sonntag bei der 14. ADAC-Oldtimerrallye des MSC Westerkappeln an den Start gegangen.

Sonntag, 06.10.2019, 19:00 Uhr
Martin Görtemöller (mit gelber Warnweste) schickte am Sonntagmittag fast 70 Teilnehmer auf die Strecke durchs nördliche Tecklenburger Land.
Martin Görtemöller (mit gelber Warnweste) schickte am Sonntagmittag fast 70 Teilnehmer auf die Strecke durchs nördliche Tecklenburger Land. Foto: Frank Klausmeyer

Bei der ADAC-Oldtimerrallye des Motorsportclubs (MSC) Westerkappeln fahren die Teilnehmer oft gerne oben ohne. Am Sonntag bei der 14. Auflage herrschte aber kein Cabrio-Wetter. „Es könnte fünf Grad wärmer sein“, meinte der MSC-Vorsitzende Jürgen Meyer . Mit der Resonanz war er dennoch mehr als zufrieden,.

Denn mit über 65 Autos war die Zahl der Teilnehmer sogar höher als die beim MSC offiziell eingegangenen Nennungen. Mehr als übersichtlich blieben jedoch die Anmeldungen bei den Motorrädern. Lediglich zwei Maschinen waren am Start. „Das wird immer weniger“, bedauerte Meyer. Ein bisschen habe dies auch wohl mit dem Tod von Reinhold Grönemann von der Oldtimer IG Osnabrück im vergangenen Jahr zu tun. „Der hat immer drei oder vier Motorradfreunde mitgebracht“, erzählte der MSC-Vorsitzende.

Im Startfelder waren am Sonntag nicht wenige Autos zu sehen, die der Laie gefühlt vermutlich noch gar nicht dem alten Eisen zurechnen würde. Dazu gehörten beispielsweise ein Ford Fiesta Baujahr 1986 oder ein Opel Manta. Ab einem Alter von 30 Jahren stuft die Straßenverkehrsordnung aber auch solche Fahrzeuge als Oldtimer ein und gestattet eine Zulassung mit H-Kennzeichen.

14. ADAC-Oldtimerrallye des MSC Westerkappeln

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Das Auto von Dr. Helge Schwartz ist schon auf den ersten Blick als Schnauferl zu erkennen. Nach einer mit einem Renault R 4 wenig erfolgreichen Teilnahme vergangenes Jahr, startete der Westerkappelner Zahnarzt dieses Mal mit einem Volvo Amazone Kombi. Ein zuverlässiges Auto (Baujahr 1966), für das es auch noch ordentlich Ersatzteile gibt, wie er berichtete. „Und der Wagen ist sehr spurtstark“, verriet Martin Görtemöller, der den Start und den Zieleinlauf am Sonntag wieder gewohnt fachkundig moderierte. „Ja, auf der Autobahn schafft der noch locker 130 km/h“, bestätigte Schwartz.

Die futuristisch anmutende Optik der beiden DeLoreans DMC, die bei der Oldtimer-Rallye dabei waren, lässt einen Rennantrieb vermuten. Das ist jedoch mitnicht    en der Fall. Im Heck der schönen Autos arbeiten 2,7-Liter-Aggregate, die lediglich 136 PS leisten. Das besondere an dem Wagen ist nicht der Flux-Kompensator – den gibt es nur in der Hollywood-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ –, sondern die unlackierte Karosserie. Das sollte den seltenen Wagen langlebiger machen. Der DeLorean habe jedoch viele Kinderkrankheiten und Schwachstellen gehabt, sprach der Fahrer Görtemöller ins Mikrofon.

Zu den DeLoreans hatte Jürgen Meyer noch eine Anekdote zu berichten. Beide Autos kommen aus Rheda-Wiedenbrück. Die beiden Eigentümer hätten sich bis vor Kurzem jedoch gar nicht gekannt.

Die Oldtimer-Rallye führte kreuz und quer durchs nördliche Tecklenburger Land. Für tiefer gelegte Wagen war auf der Strecke an der einen oder anderen Stelle besondere Vorsicht geboten. Und der Cadillac Deville Convertible, mit 5,70 Meter das wohl längste Fahrzeug im Teilnehmerfeld, bedeuteten enge Kurven fahrerisches Geschick. Alle Autos kehrten am Nachmittag aber wieder unfallfrei nach Westerkappeln zurück.

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