„Romantik-Trilogie“ in der Stadtkirche: Kartenverkauf hat begonnen
Das wird ein Klangfest

Westerkappeln -

Die Vorbereitungen für die „Romantik-Trilogie“, ein musikalisches Großprojekt, an dem 150 Sänger beteiligt sind, laufen auf Hochtouren: Unter der Leitung von Kreiskantor Martin Ufermann präsentieren der Junge Chor, die Kantorei, der Ki-Pop-Chor sowie der katholische Kirchenchor aus Mettingen am 9. November in der Westerkappelner Stadtkirche Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Antonín Dvorák und César Franck.

Dienstag, 15.10.2019, 14:04 Uhr
Kreiskantor Martin Ufermann leitete den Probentag, zu dem sich der Junge Chor, die Kantorei, der Ki-Pop-Chor, der Kirchenchor St. Agatha am ersten Oktoberwochenende in Westerkappeln trafen. Melanie Ortmann begleitete die Proben am Flügel.
Kreiskantor Martin Ufermann leitete den Probentag, zu dem sich der Junge Chor, die Kantorei, der Ki-Pop-Chor, der Kirchenchor St. Agatha am ersten Oktoberwochenende in Westerkappeln trafen. Melanie Ortmann begleitete die Proben am Flügel. Foto: Dietlind Ellerich

„Mann, was sind die heute gut drauf“, versucht Martin Ufermann , den großen Chor im Dietrich-Bonhoeffer-Haus aus der Reserve zu locken. Der Kreiskantor macht es den Sängerinnen und Sänger nicht einfach. Er spricht aus der Perspektive des Publikums zu ihnen. Sie sollen nicht nur gut singen, sondern gleichzeitig so aussehen, als wären sie gut drauf. Für die Frauen und Männer des Jungen Chors und der Kantorei aus Westerkappeln und des Ki-Pop- wie des Kirchenchors St. Agatha aus Mettingen ist das eine Herausforderung, der sie sich aber gerne stellen.

Wenn am Samstag, 9. November, um 19 Uhr in der Westerkappelner Stadtkirche und am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr in der Mettinger Kirche St. Agatha die ersten Töne der „Romantik-Trilogie“ erklingen, werden 150 Chorsänger nicht nur gut singen, sondern auch gut drauf sein. Oder zumindest so aussehen, als wären sie gut drauf.

Die Erfahrung zeigt: Auch wenn´s fünf Wochen vor der Premiere noch Unstimmigkeiten gibt, wird das Ergebnis am Ende überzeugen. Die Chöre, die Solisten, das Orchester, den musikalischen Leiter Ufermann, und das Publikum sowieso. Der Junge Chor, die Kantorei und der Ki-Pop-Chor kennen das, haben sie doch schon viele Großprojekte gemeinsam auf die Bühne gebracht. Neu im Boot ist der katholische Kirchenchor aus Mettingen.

Etwas ganz Neues ist auch das Programm. Nach einer Reihe von Gospelmessen, dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Haydn und dem Musical-Oratorium „Bruder Martin“ zum Reformationsfest 2017 studiert das XXL-Ensemble auf Wunsch des Jungen Chors Musikstücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Antonín Dvorák und César Franck ein.

Zunächst war Martin Ufermann von der Entscheidung für die Romantik überrascht. Nun freut er sich umso mehr, dass sich die anderen überzeugen ließen und vor allem, wie begeistert sie inzwischen sind.

Als „Gute Laune-Ding“ beschreibt Hildegard Eßlage vom Ki-Pop-Chor die Musik, die alle erst einmal schwierig gefunden hätten. „Aber jetzt, wo wir drin sind, macht es Spaß“, stellt sie fest. Und die Ki-Pop-Vorsitzende Rita Bröker schwärmt von den weichen Harmonien, die schön zu singen seien. „Es wird ein Klangfest“, sind nach mehreren Monaten Probenarbeit auch diejenigen überzeugt, die zunächst skeptisch waren.

Die „Romantik-Trilogie“ setzt sich zusammen aus Mendelssohn-Bartholdys Werk zum 95. Psalm, der Messe in D-Dur von Antonín Dvorák und der Vertonung des 150. Psalms von César Franck.

Als Solisten stehen Melanie Ortmann (Sopran), Kathrin Brauer (Alt), Mario Lee (Tenor) und Jan Friedrich Eggers (Bass) auf der Bühne. Es spielen Lena Puschmann (Orgel) und das Orchester Musica Viva aus Ibbenbüren.

Der Vorverkauf läuft. Karten für 12 Euro (ermäßigt fünf Euro) gibt es bei den Chormitgliedern, im Kirchenbüro ( ✆ 0 54 04/ 9 63 60), bei Lotto Bensmann sowie bei Rita Bröker ( ✆ 0 54 52/9 72 27). Die Karten an der Abendkasse kosten 15 Euro (ermäßigt 8 Euro).

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