„Lichterloh“: Familienzentrum und „Kappelner Band“ laden am Samstag zu Umzug und Markt ein
Mit Musik und Tannenwäldchen

Westerkappeln -

Am Samstag, 16. November, hat „Lichterloh“ Premiere: Nach Andacht und Laternenumzug laden das evangelische Familienzentrum und der Verein „Das Kappelner Band“ an dem Tag auf dem Kirchplatz zu einem stimmungsvollen Markt ein.

Montag, 11.11.2019, 17:56 Uhr
Haben sich kürzlich auf dem Kirchplatz zur Klärung letzter Fragen hinsichtlich „Lichterloh“ getroffen: Günter Rahmeier (Ordnungsamt), Ingo Bünemann (Freiwillige Feuerwehr), Ingo Schulze (Ordnungsamt), Heike Bulk (Anne-Frank-Kindergarten), Silke Niehaus (Förderverein Familienzen­trum), Birgit Leyschulte (Landfrauen), Saskia Hoge (VCP), Anja Peters (Kindergarten Am Kapellenweg), Thomas Wesselmann (Förderverein Freibad) (von links).
Haben sich kürzlich auf dem Kirchplatz zur Klärung letzter Fragen hinsichtlich „Lichterloh“ getroffen: Günter Rahmeier (Ordnungsamt), Ingo Bünemann (Freiwillige Feuerwehr), Ingo Schulze (Ordnungsamt), Heike Bulk (Anne-Frank-Kindergarten), Silke Niehaus (Förderverein Familienzen­trum), Birgit Leyschulte (Landfrauen), Saskia Hoge (VCP), Anja Peters (Kindergarten Am Kapellenweg), Thomas Wesselmann (Förderverein Freibad) (von links). Foto: Katja Niemeyer

Die Idee hierzu war vor rund einem halben Jahr im Familienzentrum entstanden, das seine Laternenumzüge künftig in einem größeren Format stattfinden lassen will. Schnell war klar: Als Partner sollten die Ortskern-Kaufleute vom „Kappelner Band“ ins Boot geholt werden.

Gesagt, getan: Gemeinsam wurde ein Konzept erarbeitet. Die Organisation lief wie am Schnürchen, wie die Veranstalter übereinstimmend berichten. Mit „Lichterloh“, auch das erklären sie, lassen sie einen Testballon steigen. Nicht wissend, ob dieser bei den Westerkappelnern ankommt.

Die Chancen, dass das Konzept auf positive Resonanz stößt, dürften allerdings gut stehen: So sind die Laternenumzüge der evangelischen Kindergärten Am Kapellenweg und Anne Frank zu einem „Dauerbrenner“ geworden, der zuletzt insgesamt knapp 450 Kinder, Eltern und Großeltern anzog. „Die Zahl der Teilnehmer hat stetig zugenommen“, betont Heike Bulk, Leiterin des Anne-Frank-Kindergartens.

Der Grundstock für „Lichterloh“ dürfte damit gelegt sein. Ortskern-Kaufleute und Kindergartenleiterinnen laden darüber hinaus aber ausdrücklich alle Westerkappelner ein. Katja Otte , Vorsitzende des „Kappelner Bands“: „Wir hoffen auf ein gemütliches Beisammensein in einem ursprünglichen Ambiente.“ Dafür sollen unter anderem zahlreiche Kerzen, Fackeln und Feuerschalen sorgen, die die Veranstalter auf dem Kirchplatz platzieren – dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es nicht stürmt und regnet. Darüber hinaus wird auf dem Platz für einen Tag ein Tannenwäldchen stehen.

Für Essen und Getränke brutzeln, kochen und backen die Ehrenamtlichen verschiedener Vereine: Die Landfrauen Westerkappeln-Wersen haben Pommes und Würstchen im Angebot, der THC Westfalia 06 legt Schaschlik-Spieße auf den Grill, der Förderverein des Familienzentrums kredenzt Bratkartoffeln und Spiegelei, der Förderverein des Freibads am Bullerteich schiebt Flammkuchen in den Ofen, der Abi-Jahrgang des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Mettingen steuert Kartoffelsuppe bei und der VCP Westerkappeln verkauft Stockbrot. Heiße Getränke gibt es am Stand von Westfalia 06 sowie in der Bude von Martin Speer („Das feine Fressen“). An zwei weiteren Ständen werden selbst gebackene Plätzchen sowie Holzarbeiten verkauft.

Abgerundet wird das Programm durch einen Gaukler namens Olaf to Ossenbrügge, der sich unter die Besucher mischt und eine Feuershow. Der Kultur- und Heimatverein Westerkappeln beteiligt sich mit zwei historischen Führungen – auf hochdeutsch und plattdeutsch – um 19 und um 20 Uhr.

„Lichterloh“ beginnt um 17 Uhr mit einer Andacht in der Stadtkirche. Gegen 17.30 Uhr startet von dort der Laternenumzug über die Konrottstraße in Richtung Freibad, wo während eines kurzen Stopps Lieder gesungen werden, bevor sich der Zug wieder auf den Rückweg macht.

Die musikalische Verantwortung liegt in den Händen der Musikpädagogin Veronika Hoffstädt („Pro Musica“). Katja Otte kündigt zudem ein Gastspiel der „Humans“ an – unplugged und ursprünglich.

Anders als bei den Märkten, die bislang im Ortskern stattfanden, sind die Geschäfte diesmal nicht geöffnet. Die Vorsitzende des „Kappelner Bands“ schließt aber nicht aus, dass die Geschäfte in Zukunft auch zum Shoppen einladen, wenn sich „Lichterloh“ zu einem Erfolgsmodell entwickeln sollte.

Die Zeichen hierfür stehen gut.

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