Erster Westerbecker Weihnachtsmarkt
Erlös für Wespe und Wabe

Westerkappeln -

„Einmal im Leben wollte ich das gemacht haben“, erzählt Heike Möllenkamp. „Ich wollte immer schon einen eigenen Weihnachtsmarkt machen.“ Diesen Wunsch hat sie sich nun erfüllt.

Montag, 25.11.2019, 17:10 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 13:22 Uhr
Die beiden Mädchen helfen am Stand der Wabe, selbst gebackene Weihnachtsplätzchen zu verkaufen.
Die beiden Mädchen helfen am Stand der Wabe, selbst gebackene Weihnachtsplätzchen zu verkaufen. Foto: Araann J. Christoph

Am vergangenen Sonntag fand von 13 bis 19 Uhr auf dem Hof Buddenberg/Möllenkamp an der Westerbecker Straße erstmals ein Weihnachtsmarkt statt. Rund ein Jahr war Möllenkamp mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Das weihnachtliche Dekorieren, das habe sie schon immer schon gereizt, sagt die Veranstalterin. Zusammen mit Freunden und Nachbarn wurde somit der kleine Markt ins Leben gerufen. Der Erlös soll der Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben (Wespe) sowie dem Westerkappelner Flüchtlingshilfeverein Wabe zugutekommen.

„Was kostet das Vogelhäuschen?“, wird Johannes Herfurth von der Wespe an einem Stand gefragt. „So viel wie Sie zahlen möchten,“ antwortet er. Feste Preise gibt es an seinem Stand nicht. In der bunten Auslage gibt es zahlreiche selbst gemachte Dekorationsartikel und Ziergegenstände aus Holz, Stoff oder Ton. Diese wurden von Mädchen und Jungen etwa bei Ferienspaß-Projekten gebastelt oder von Schülern der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln gestaltet.

Die hölzernen Buden wurden von dem Verein „Das Kappelner Band“ ausgeliehen. So sprach es sich in der Gemeinde herum, dass der bis dato erste Westerbecker Weihnachtsmarkt stattfindet. Bei strahlendem Wetter fanden zahlreiche Besucher den Weg zu dem Hof.

Jung und Alt begutachten an diesem Nachmittag die vielen, oftmals selbst gemachten Weihnachtsartikel. Besonders angetan ist Heike Möllenkamp von einem Vogelhäuschen, das aus wetterfestem Stoff gemacht ist.

Im Inneren des Hofs sind weitere Stände aufgebaut. Elly Möllenkamp, Annika Twiehaus, Lena-Marie Teske und Jana Burbrink stehen an einem langen Tisch voll liebevoll entworfener Dekorationsartikel und Geschenkideen. Besonders die selbst gemachten Engel und Schlüsselanhänger seien beliebt, erzählen sie.

Gegenüber von ihrem Stand duftet es nach Crêpes. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Am Stand der Wabe gibt es etwa Plätzchen. Daneben werden Grillwürstchen verkauft. Beim Wagen von Friedhelm Frehmeyer vom Traktorenmuseum gibt es zahlreiche Brotarten wie Walnussbrot oder Vollkornfrüchtebrot zu kaufen.

So war für viele Besucher etwas dabei. Nicole Gansel ist besonders von den Vogel-Nisthäuschen und den Vogelfuttertassen begeistert.

Fritz und Heike Fillies fühlen sich auf dem kleinen Weihnachtsmarkt sehr wohl. „Nicht so hektisch,“ sind sie sich einig, und es ist „schön auf dem Land“.

Insgesamt ist die Resonanz ganz gut, resümiert Heike Möllenkamp. Ob jedoch der Weihnachtsmarkt an der Westerbecker Straße zur Tradition wird, kann die Veranstalterin noch nicht sagen. Womöglich, so schmunzelt sie, sei dieser kleine Markt Impuls für andere Bauerschaften.

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